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Immer schneller scheinen Elektrogeräte wie Bildschirme, Drucker oder Handy den Geist aufzugeben; meist direkt nach Ablauf der Garantie. Reparaturen sind oft zu teuer oder sogar unmöglich.
. Der Verdacht: hinter den kürzer werdenden Lebenszeiten steckt System. Geplante Obsoleszenz nennt sich das kalkulierte Kaputtgehen, das Verbraucher dazu zwingt, immer schneller neue Produkte zu kaufen.
Stefan Schridde hat mit seiner Internetseite eine Verbraucherplattform geschaffen, auf der Fälle von geplanter Obsoleszenz gesammelt werden. Die Beispiele nehmen ständig zu: von unterdimensionierten Elektrolytkondensatoren, kurz Elkos, die selbst bei normalen Betrieb überhitzen; über eingebaute Zähler in Drucker und Kaffeevollautomaten; fest eingebaute Akkus oder Ersatzteilwucher - die Liste lässt sich fast endlos fortsetzen. Die Beweislage ist schwierig doch das Prinzip ist nicht neu.
Schon in den 1920 Jahren begannen ausgerechnet die Glühbirnenhersteller die Verbraucher hinters Licht zu führen. Sie fanden, ihre Birnen hielten einfach zu lange. Kurzerhand wurde beschlossen die Lebensdauer auf tausend Stunden zu begrenzen. Der Glühdraht wurde zur Sollbruchstelle und seither gehen die Dinger schneller kaputt. Wie es vorher war, zeigt ein Beispiel aus den USA. In einer Feuerwache im Bundesstaat Kalifornien brennt eine alte Birne, seit 1901.
Hintergrund ist die These, dass unsere Wirtschaftssysteme nur funktionieren, so lange der Konsum stetig zunimmt. Hersteller wollen immer neue Produkte verkaufen. Die Folge: 40 Millionen Tonnen Elektroschrott landen jährlich allein in den Industrieländern auf dem Müll und das in Zeiten knapper Ressourcen und Rohstoffe. Übrigens ist der Anschaffungspreis kein Kriterium für Qualität. Auch teure Markenhersteller fabrizieren mitunter Murks.
Stefan Schridde hat mit seiner Internetseite eine Verbraucherplattform geschaffen, auf der Fälle von geplanter Obsoleszenz gesammelt werden. Die Beispiele nehmen ständig zu: von unterdimensionierten Elektrolytkondensatoren, kurz Elkos, die selbst bei normalen Betrieb überhitzen; über eingebaute Zähler in Drucker und Kaffeevollautomaten; fest eingebaute Akkus oder Ersatzteilwucher - die Liste lässt sich fast endlos fortsetzen. Die Beweislage ist schwierig doch das Prinzip ist nicht neu.
Schon in den 1920 Jahren begannen ausgerechnet die Glühbirnenhersteller die Verbraucher hinters Licht zu führen. Sie fanden, ihre Birnen hielten einfach zu lange. Kurzerhand wurde beschlossen die Lebensdauer auf tausend Stunden zu begrenzen. Der Glühdraht wurde zur Sollbruchstelle und seither gehen die Dinger schneller kaputt. Wie es vorher war, zeigt ein Beispiel aus den USA. In einer Feuerwache im Bundesstaat Kalifornien brennt eine alte Birne, seit 1901.
Hintergrund ist die These, dass unsere Wirtschaftssysteme nur funktionieren, so lange der Konsum stetig zunimmt. Hersteller wollen immer neue Produkte verkaufen. Die Folge: 40 Millionen Tonnen Elektroschrott landen jährlich allein in den Industrieländern auf dem Müll und das in Zeiten knapper Ressourcen und Rohstoffe. Übrigens ist der Anschaffungspreis kein Kriterium für Qualität. Auch teure Markenhersteller fabrizieren mitunter Murks.
Worauf kann der Verbraucher achten:
- Sind die Geräte überhaupt reparierbar?
- Wie sind Verschleißteile verarbeitet?
- Gibt es eine Ersatzteilgarantie für die nächsten Jahre?
- Wie sind Verschleißteile verarbeitet?
- Gibt es eine Ersatzteilgarantie für die nächsten Jahre?
(Beitrag von Antje Pfeiffer)



