Service - Smartphones im Test

Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 26 Millionen Smartphones verkauft. Fünfmal so viele wie vor fünf Jahren. Längst hat das bekannte I Phone extrem starke Konkurrenz bekommen. zibb hat die Testergebnisse.

Man kann mit ihnen fotografieren, navigieren, im Internet surfen, spielen, Musik hören und natürlich telefonieren – Smartphones sind kleine Alleskönner und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken: Jeder 3. Deutsche hat schon eins. Und die Verkaufszahlen steigen weiter an. Denn wo die Auswahl früher kaum Alternativen zum iPhone bot, gibt es heute eine Fülle an Geräten. Darunter sind auch preisgünstige mit einer guten Leistung, meint Stiftung Warentest nach umfassender Prüfung.

Experte im Studio: Christian Schlüter, Stiftung Warentest

Der Test
19 neuere Handys wurden aktuell getestet, aber auch mit einbezogen: Tests aus dem vergangenem Jahr, da wurden insgesamt 62 Smartphones geprüft, 59 davon sind noch zu haben. Einige wichtige Punkte des Tests: Telefon: Sprachqualität, Handhabung (z.B. Display, Tastatur), Kamera, Internet usw. aber auch Akkuleistung.

Preis-Leistungsanalyse
Die Stiftung Warentest meint: generell gilt schon: je teurer, desto besser. Allerdings lässt sich das nicht bis ins Unendliche weiterdrehen. Die Grenze liegt bei 550 EUR. Ab diesem Preis zahlen die Kunden oft nur noch für Namen und Design, das Qualitätsurteil verbessert sich nicht unbedingt. Außerdem gilt: Ältere Handys haben einen Preisvorteil. Keines der neu getesteten schneidet besser ab, als der bisherige Testsieger Samsung Galaxy S4. Es kostet 535,- EUR, hat ein sehr gutes Display und einen guten Akku. Aber auch für die, die keine 535,- EUR ausgeben wollen, hat die Stiftung Empfehlungen: Der Preis-Leistungssieger ist das Samsung Galaxy S III Mini zu 212,- EUR mit der Note GUT (2,0). Auch gut: Samsung Galaxy Note II zu 440,- EUR, LG E975 Optimismus G 335,- EUR und das günstigste gute: Huawei Ascend Y300 zu 105,- EUR

Unterschiedliche Betriebssysteme
Am weitesten verbreitet sind Android und iOs (für iPhone) gefolgt von Windows. Auch für die Smartphones mit dem jeweiligen Betriebssystem hat die Stiftung Warentest einige Empfehlungen: Samsung Galaxy S4 (Android) zu 535,- EUR, Apple iPhone 5s (iOS) zu 720,- EUR und Nokia Lumia 1020 (Windows) zu 585,- EUR.

Innovationen
Das Samsung Galaxy Note 3 ist der Testsieger unter den 19 neuen. Es hat ein außergewöhnlich großes, hochauflösendes Display, das mit einem Stift bedient wird. Sehr gut zum Surfen und e-mail schreiben. Kostet: 620,- EUR. Das LG G2 für 490,- liegt knapp hinter dem Samsung. Auch großes Display. Ungewöhnlich: Ausschalter befindet sich auf der Rückseite. Das ist nach kurzer Gewöhnungsphase im Alltag praktisch. Die Finger berühren das Smartphone ohnehin meist hinten, lästiges Umgreifen entfällt. Ebenfalls neu: Die Anklopffunktion, die das Display entsperrt, wenn der Nutzer zweimal kurz darauf tippt. Die meisten haben LTE für schnellen Datenaustausch und die Displays werden immer größer, man spricht schon von so genannten Phablets, einer Mischung aus Phone und Tablet, mit Diagonalen von 16 Zentimetern.


Beitrag von Susanne Stein

weitere Themen der Sendung

Aufstand der Alten

Käthe Schmidt ist 84 Jahre Jahre alt und sagt: "Zur Not ketten wir uns an." Die Rentnerin  ist nur eine von vielen Senioren, die in der Cunostraße in Wilmersdorf für den Erhalt ihres Freizeittreffs kämpfen will.

Jon Flemming Olsen (Foto © 2013 Beba Franziska Lindhorst)

Zu Gast - Jon Flemming Olsen

Man kennt ihn als Wirt aus Dittsche und als „Fritten-Humboldt“ nahm er Deutschlands Imbissbuden unter die Lupe. Mit seiner Band „Texas Lightning“ und dem Song „No No Never“ hat Jon Flemming Olsen die Charts schon einmal im Sturm erobert.

Ballet Revolución - Foto und Copyright: Guido Ohlenbostel

"Ballet Revolucion" im Admiralspalast

Die Top-Tanztitel aus den Charts, heiße kubanische Salsa- und Mamborhythmen und dazu Tänzer mit geschmeidigen Körpern: Das ist Ballet Revolución. Die auf der ganzen Welt gefeierte Tanz-Show kommt für eine Woche zurück nach Berlin.

Eine Frau zeigt vor dem Like-Symbol der Facebook-Seite mit ihrem Daumen nach unten (Bild: DPA)

10 Jahre Facebook

I like - das ist heute die gängige Bezeichnungen für "das gefällt mir" - Facebook sei Dank. Facebook hat in den vergangenen Jahren unsere Kommunikation verändert, es bietet enorme Möglichkeiten, Menschen zu erreichen. Und: es birgt die Gefahr, sich im Posten und Liken zu verlieren oder zu viel von sich preiszugeben.

Die Germknödel Frau

Uli Marschner war erfolgreiche Werbefachfrau - bis sie für leckere Germknödel ihr Leben umkrempelte. Die Idee: Mit herzhaft gefüllten Hefeklößen die Berliner Gastro-Szene aufmischen.

10 Jahre Fläminggeschichte

Fast jeder kann eine Geschichte erzählen. Und genau diese will jetzt die Interessengemeinschaft „Fläming Art“ hören. Zumindest dann, wenn die Geschichten mit dem Fläming zu tun haben.

Tierzuliebe

Im Tierheim der Familie Druschke in Langengrassau herrscht wieder Notstand, denn immer wieder wurden in der letzten Zeit Tiere abgegeben, die nun ein neues Zuhause suchen.