Service - What's App, Mama?

"Hilfe, mein Kind hängt nur noch über seinem Smartphone und lebt in einer Parallelwelt! Was tun?" Diese Frage stellen sich viele Eltern, die oft gar nicht wissen, was ihre Kinder online machen. Das will der 16-jährige Robert Campe mit seinem Buch "What‘s App, Mama?" ändern.

Für alle Eltern, die sich fragen, was ihr Kind da macht, wenn es nahezu ohne Unterlass auf sein Handy starrt und wild darauf herumtippt, gibt Robert Campe endlich die Antworten, die der pubertierende und wortkarge Nachwuchs oft verschweigt.

Sein Buch trägt den Titel: „What´s App, Mama? Warum wir Teenies den ganzen Tag online sind - und warum das ok ist!“ Der 15jährige Hamburger Buchautor gewährt einen Blick in die Online- Welt eines ganz normalen Teenagers.
„Als mein erstes Smartphone kaputtging, fühlte ich mich komplett von der Außenwelt abgeschnitten … Genauso gut hätte ich auf den Mond auswandern können. Gruselig, was ich gerade alles verpasste.“ - So schreibt er und läßt beim Leser die Einsicht reifen, dass die alten Zeiten tatsächlich vorbei.
Fakt ist: Teenager kennen Sich mit einer Sache richtig gut aus: Dem Internet. Ohne Handy geht nichts mehr Doch für Eltern ist Umgang mit den Medien ist heutzutage tatsächlich eine der wichtigsten und zugleich schwierigsten Erziehungsaufgaben. Die Sorge, dass das Kind zum Online-Junkie wird, kennen viele Eltern, die Kinder in diesem Alter haben.
Wie sie damit umgeht und das richtige Mass findet, erklärt Sabine Campe, Roberts Mutter. Und Robert würde sich wünschen, dass in der Schule statt Handyverbot mehr mit mit den digitalen Medien gearbeitet wird, dass sie selbstverständlicher genutzt werden, um seine Generation auf das Leben nach der Schule vorzubereiten.

Generation Online What´s App, Instagram und You Tube – dass sind die Welten, in denen Jugendliche miteinander kommunizieren. So trifft die heutige Generation Verabredungen, erkundigt sie sich nach Ausfallstunden in der Schule, so chillt sie bei Musik und Videospielen. Telefonieren war gestern. Wenn man miteinander reden will, muss man sich dabei nicht unbedingt in die Augen sehen – dass geht auch per Bildschirm. Facebook übrigens ist in der Generation von Robert Campes nicht mehr interessant.
Snapchat dagegen ist angesagt – eine App, mit der man per Foto oder Video sehen kann, was Freunde oder auch Stars gerade so treiben.

Unsere Gäste: Robert und Sabine Campe

Beitrag von Andrea Brandt

 

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