Zu Gast -
Sie ist eine Frau, die gut schweigen kann. So hat ein Journalist über Silke Bodenbender geschrieben - und das ist für eine Schauspielerin ganz sicher ein ungewöhnliches Kompliment. Doch in der Tat - es sind oft ruhige, ja stille Frauenfiguren, die sie verkörpert. Keine Diva, kein Blondinen-Klischee, aber eine Frau, die man nicht vergisst. Zuhause übrigens in Berlin-Schöneberg.
Vom Aussehen erinnert Silke Bodenbender vielleicht bisschen an Cybill Shepherd und Alicia Silverstone, doch hat sie mit den Allüren ihren blonden Hollywood-Kolleginnen wenig am Hut. Obwohl die gebürtige Bonnerin erst relativ spät zum Film kam, schaffte sie es sich schnell zu etablieren und in die vorderste Darstellerriege zu spielen. Nach einigen Kurzfilmen (u.a. "Long Division" und "Julias Spaziergang") und Serienrollen gibt sie 2004 in dem mehrfach ausgezeichneten Politdrama "Folgeschäden" ihr Spielfilmdebüt.
Dieter Wedels Zweiteiler "Papa und Mama" wird dann Silke Bodenbenders Durchbruch.
TV-Tipp: Am 15. Januar um 20:15 Uhr ist sie im Ersten in dem ARD-Familiendrama "Es ist alles in Ordnung" zu sehen.












