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Ganes sind die Schwestern Elisabeth und Marlene Schuen und ihrer Cousine Maria Moling. Die aus La Val (Südtirol) stammenden Ladinerinnen singen in Ihrer Muttersprache.
Mit ihren ungefähr 30000 Muttersprachlern gehört sie zu den "kleinsten" Sprachen Europas. Die Drei sind Sängerinnen, Geigerinnen und Percussionistinnen. Alle drei musizieren seit ihrer Kindheit, haben Musik studiert und stammen aus La Val im Abteital in Südtirol. Der Bach, der durch ihr Heimatdorf La Val fliesst, verbindet die Elternhäuser der Cousinen. Und eben in diesem Bach wohnen die Ganes, die der Band den Namen geben. Magische Märchenwesen sind es, die - wenn sie denn singen könnten - vemutlich so sängen wie Moling und die Schuen-Schwestern. Mittlerweile hat das Songwriter-Trio bereits das zweite Album veröffentlicht und hunderte von Konzerten gespielt.
Auf ihrem zweiten Album "mai guai" schmückt das Songwriterinnen-Trio seine musikalischen Träume mit urbanen Beats. Ihre einfühlsamen ladinischen Texte erzählen vom Zusammenrücken und vom Auseinanderdriften in einer globalen Welt.
Beitrag von Karola von Raven
© Rundfunk Berlin-Brandenburg