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Karl-Heinz Göttert, Professor für Germanistik aus Koblenz, begründet in seinem Buch "Alles außer Hochdeutsch", warum Dialekte wichtig sind. Bei zibb stellt er sein Werk vor.
Es soll ja Menschen geben, denen man an der Artikulation des Os anhört, aus welcher Region Deutschlands sie kommen. Das trifft jene aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen meist härter als Bayern oder Hamburger. Manche Dialekte werden noch heute mit Stolz bewahrt, anderen haftet das Vorurteil von Provinzialität oder gar Dummheit an. Aber Achtung!
Den regionalen Singsang mühsam abtrainieren wird immer weniger wichtig. Das sagt Karl-Heinz Göttert, Professor für Germanistik aus Koblenz. Er geht sogar soweit zu sagen, dass Dialekte in Zeiten der Globalisierung unsere emotionale Heimat sind. Wie er zu dieser sympatischen Einschätzung kommt, das erklärt er unterhaltsam auf fast 400 Seiten. "Alles außer Hochdeutsch" heißt sein Buch und möglicherweise auch sein Appell an die Menschheit.
Beitrag von Christine Deggau
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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