Zu Gast bei zibb -
Der kanadische Sänger und Songschreiber Martin Gallop kam mit 21 Jahren das erste Mal nach Europa. Nachdem er zunächst als Licht - und Tontechniker arbeitete, veröffentlichte er 2002 sein erstes Album "How much is the world?". Bei zibb stellt er sein nunmehr viertes Album vor.
Martin Gallop sagt von sich selbst er sei "just a guy, der im Weinberg der Musik ackert...". Geboren und aufgewachsen im Süden Kanadas, fängt Martin als Teenager an, Songs zu schreiben. Mit 18 erste Auftritte, Touren durch Kanada und die USA.
Der Zufall, nein die Liebe, führt ihn 1983 nach Deutschland. Dort probiert er alle möglichen Jobs aus und beginnt, als keiner davon passt, O-Ton Gallop, "die deutsche Musikszene zu infiltrieren". Er macht sich als Songschreiber, Musiker und Produzent einen Namen und arbeitet mit Künstlern wie Udo Lindenberg, Till Brönner und Annett Louisan zusammen.
Sein erstes Soloalbum "How much is the World" lebt noch von kalifornisch klingendem Uptempo-Poprock. Aber auf seiner zweiten, 2006 bei der EMI erschienen Platte "Strange Place called Home" scheint die Sonne nur noch durch Milchglas. Martin Gallop hat seinen Sound gefunden. Hautnah, etwas dunkel, verwaschen, rumpelig und weit wie seine Heimat. Zum ersten Mal hat er nun die Möglichkeit, diese Songs auf Tour einem größeren Publikum vorzustellen, welches er stets baff zurücklässt, ob seines Charmes und seines offensichtlich großen Talents für berührende Miniaturen in Moll.
Jetzt ist sein neues Album "Most beautiful Song" erschienen.
Beitrag von Ralph Stolle












