Der Berliner Dom wird beim Festival of Lights mit farbigem Licht angestrahlt. Foto: dpa-Bildfunk

- Die außergewöhnlichsten Berliner Häuser

In der Sendung werden solche außergewöhnlichen Häuser vorgestellt. Bei dem Stadtspaziergang kommen außerdem Berliner zu Wort, die in diesen Häusern leben, arbeiten oder sich vergnügen.

Berlins Straßen bieten für jeden Geschmack etwas: verschnörkelte Mietskasernen, extravagante Betonklötzer, alte Kirchen, neue Villen. Hinter jeder Ecke sieht die Stadt anders aus und manchmal steht da plötzlich ein erstaunliches Bauwerk.

Die Hufeisensiedlung im Berliner Bezirk Neukölln aus der Vogelperspektive (Bild: DPA)

So geht es zum Beispiel um die Hufeisensiedlung. Diese wurde vor rund 90 Jahren als sozialer Wohnungsbau errichtet und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Krematorium Wedding war 1912 das erste seiner Art in Berlin, heute sitzen in den Räumen junge Kreativfirmen. Das Fort Hahneberg lag bis 1990 unerreichbar im Mauerstreifen, mittlerweile feiert hier ein Heimatverein Feste in historischen Kostümen.

Corbusierhaus Berlin (Foto: Oper Dynamo West / Manuel Kinzer)

Die Sendung zeigt auch die Vergangenheit der Häuser: den Frühjahrsputz im Corbusierhaus Ende der 50er Jahre. Den Bau der Siedlung Schlangenbader Straße in den 70er Jahren direkt über der Autobahn oder den vernachlässigten Mendelssohn-Komplex am Ku’damm, bevor 1981 die Schaubühne einzog. Diese Filme aus den Archiven runden die Hausbesuche ab. Manche der Aufnahmen werden erstmals seit über 50 Jahren wieder ausgestrahlt.

Ein Film von Stephan Düfel

(Erstausstrahlung 23.09.2016, rbb)