ARCHIV - Der Menschenrechtsaktivist Peter Steudtner, aufgenommen am 05.12.2017 in Berlin bei der Verleihung des Friedenspreis 2017 Stiftung Quäker-Hilfe in der Gethsemanekirche. (Foto: dpa/Michael Kappeler)
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Porträt zur Berlinale - Peter Steudtner

Peter Steudtner ist keiner, der sich in die erste Reihe drängelt. Doch in diesem Jahr hat der Menschrechtsaktivist eine ganz bedeutsame Rolle in der Öffentlichkeit. Er sitzt in der Jury der Berlinale und wird mitentscheiden, wer diesmal den Friedensfilmpreis bekommt.

Für Steudtner eine besondere Aufgabe. Schließlich saß er bis vor zweieinhalb Monaten noch in der Türkei im Gefängnis, wegen des haltlosen Vorwurfs, der Menschenrechtsaktivist habe eine bewaffnete Terrorgruppe unterstützt.

Für Steudtner und seine Jurykollegin Lena Müller ist die Arbeit in der Friedensfilmpreisjury wichtiger Bestandteil ihres Engagements für Menschenrechte.

Eine spannende Aufgabe. Welcher Film den 33. Friedensfilmpreis erhält, wird dann am 25. Februar im Hackeschen Höfe Kino bekanntgegeben.

Beitrag von Christian Titze