Die stellvertretende AfD-Parteivorsitzende Beatrix von Storch im Abgeordnetenhaus (Quelle: dpa/Britta Pedersen)
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AfD-Spitzenkandidatin im Gespräch - Was soll sich ändern, Frau von Storch?

In diesem Sommer sprechen unsere Reporter mit den Berliner Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl. Am Sonntag steht Beatrix von Storch, die für die AfD ins Rennen geht, Rede und Antwort.  Ihre umstrittene  Partei  will in diesem Jahr erstmals in den Bundestag einziehen.

Beatrix von Storch hat Stellung bezogen: Erstmals hat sich die Berliner AfD-Spitzenkandidatin offen für einen Parteiausschluss des umstrittenen Thüringer Landeschefs Björn Höcke ausgesprochen. Anders als ihr Brandenburger Kollege Alexander Gauland, der die Rechtspopulisten in den bundesweiten Wahlkampf führt, sagte Storch im Sommerinterview mit dem rbb: "Dafür habe ich gestimmt, und dafür bin ich, und darüber entscheiden jetzt die Schiedsgerichte - so ist das in demokratisch aufgebauten Parteien." Gleichzeitig machte von Storch keinen Hehl daraus, weiterhin an den bekannten Positionen der Partei festzuhalten, insbesondere in der Flüchtlingspolitik.

Ein Beitrag von Agnes Taegner