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    Eva-Maria Lemke vor dem Logo der Abendschau (Quelle: rbb/Thomas Ernst)
    rbb/Thomas Ernst

    - Abendschau vom 20.02.2019

    +++ Live vor Ort: Köpenick ohne Strom +++ Stromnetz – wie sind wir auf den Blackout vorbereitet? +++ Nachrichten I +++ Solidarisches Grundeinkommen statt Hartz IV +++ Bausenatorin Lompscher auf Immobilienkongress +++ Nachrichten II +++ Palmer auf Berlin-Tour +++ Moderation: Eva-Maria Lemke

    "Berlin: Ein Zettel "Heute wegen Stromausfall geschlossen!" hängt in Köpenick an der Tür eines Geschäftes"; © Paul Zinken /dpa
    Paul Zinken /dpa

    Live vor Ort - Köpenick ohne Strom

    Es ist ein Rekord, aber was für einer: In Köpenick findet der größte und längste Stromausfall der jüngeren Berliner Geschichte statt. Schulen und Kindergärten blieben geschlossen, der Notruf ist außer Kraft Wir sind live vor Ort, im immer noch dunklen Bezirk.

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    Nachrichten I

    +++ Strukturreform angekündigt: Polizeipräsenz soll an Kriminalitäts-Hotspots verdreifacht werden +++ Landesunternehmen häufen immer mehr Schulden an +++ Partnerland Malaysia kündigt ITB am zweiten Märzwochenende an +++

    Testlauf startet im Juli - Solidarisches Grundeinkommen statt Hartz IV

    Die SPD will gerade vor allem eins: Hartz IV hinter sich lassen – und Michael Müller hat dafür schon mal einen ganz konkreten Vorschlag: das solidarische Grundeinkommen. Gehalt statt Stütze – für alle, die über ein Jahr arbeitslos sind. Die passenden Jobs sollen bei gemeinnützigen und kommunalen Träger geschaffen werden. Ab Juli soll es mit 1.000 Testpersonen losgehen, zum Beispiel in Kitas.

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    Nachrichten II

    +++ Verfassungsgerichtshof weist Klage der AfD gegen den Michael Müller ab +++ Radfahrerin kommt bei LKW-Unfall nahe dem Alexanderplatz ums Leben +++

    Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister von Tübingen, fährt bei einer Berlin-Tour über den Potsdamer Platz (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
    dpa/Christoph Soeder

    Tübinger Oberbürgermeister in der Stadt - Palmer auf Berlin-Tour

    Wer ist noch einmal Boris Palmer? Ach, das war doch der, der sich in Berlin nicht sicher fühlt und bei der Ankunft in der Hauptstadt denkt: Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands. Diese Kritik nimmt die Berliner CDU jetzt zum Anlass, um den grünen Tübinger Oberbürgermeister zu einer Berlin-Tour einzuladen.

    Klarstellung: Achtung Satire!
    Das Gelächter am Ende des Beitrags war natürlich nicht die Antwort auf die Frage. Wörtlich hat Palmer auf die Frage, ob er seinen Satz, in Berlin verlasse man den funktionierenden Teil Deutschlands, wiederholen würde, geantwortet:

    "So in dem Sinne, wie ich ihn gesagt hab, nämlich zugespitzt und ein bissl ironisch mit dem Hinweis, dass des halt für mich als schwäbischem Spießbürger sich so darstellt, würd ich ihn wieder sagen. Ich glaube auch, dass die meisten Menschen ihn durchaus verstanden haben und nicht wörtlich nehmen."