Ausflugstipp - Hobrechtsfelde: Kunst im Rieselwald

Hobrechtsfelde war einst eine Zumutung für die Berliner Nase: Nördlich von Buch wurden Berlins Abwässer verrieselt. Heutzutage ist Hobrechtsfelde für jede Nase eine Wohltat: frischer Duft von Wald und Wiese. Und dazu gibt’s noch Kunst und wilde Pferde. Sabrina N‘Diaye nimmt Sie mit in den Hobrechtswald.

Los geht's am Parkplatz "Steine ohne Grenzen" im Hobrechtswald. Der Rieselrundweg führt ein Stück über den sogenannten Kunstpfad. 80 Werke internationaler Künstlern gibt es am Wegesrand immer wieder zu besichtigen.

Alten Abwasserrohre dienen als Wanderpfeile. Sie markieren die verschiedenen Stationen auf dem Rieselrundweg.

Der gut 3,5 km lange Rieselfelder Rad- und Wanderweg führt auch an Weideflächen mit Rindern und Wildpferden vorbei. Zwar darf man die Weidefächten betreten, aber zu den Tieren soll man 25 Metern Abstand halten und Füttern ist streng verboten. Insgesamt leben über 1.600 Tiere und Pflanzen in Feld und Wald .

Schlusspunkt des Rieselrundwegs ist das Gut Hobrechtsfelde. In dem ehemaligen Kornspeicher gibt 's eine Ausstellung zu besichtigen und im kommenden Jahr soll im Erdgeschoss ein Restaurant eröffnen.


Anfahrt: Hobrechtsfelde liegt gleich hinter Buch. Sie können zum Beispiel Ihr Fahhrad in die S-Bahn packen, vom Bahnhof Buch gehts dann die Hochbrechtsfelder Chaussee entlang bis zum Parkplatz Steine ohne Grenzen. Oder Sie nehmen von Pankow die A 114 bis zur Ausfahrt Bucher Straße, da kommen Sie auf die gleiche Chaussee.