Ein Ballonverkäufer bietet am 03.10.2016 beim Fest zum Tag der Deutschen Einheit in Berlin seine Ware vor dem Brandenburger Tor an. (Quelle: dpa/Monika Skolimowska)
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Einheitsfest und weitere tolle Ausflugsziele - Tipps für das lange Wochenende

Ein langes Wochenende steht vor der Tür, zumindest für alle, die auch am Montag vor dem Tag der Deutschen Einheit frei haben. Aus diesem Grund hat Michel Nowak gleich mehrere Ausflugstipps zusammengestellt.

Fest zum Tag der Deutschen Einheit: Von Sonntag bis Dienstag steht rund um das Brandenburger Tor einer der wichtigsten deutschen Feiertage im Mittelpunkt. Auf dem Programm steht jede Menge Musik, unter anderem von Bands wie dem Elektropop-Duo Glasperlenspiel am Montag. Auch Teenie-Stars wie Die Lochis treten am Brandenburger Tor auf. Der 3. Oktober selbst, der Tag der deutschen Wiedervereinigung, ist dann auch in diesem Jahr wieder ein Familientag.

Irrlandia: Für Familien mit Kindern ist auch der Irrlandia-Mitmachpark in Storkow im Oder-Spree-Kreis ein beliebtes Ausflugsziel. Am langen Feiertags-Wochenende können sich die Besucher hier noch einmal im üppigen Mais-Labyrinth – dem Markenzeichen des Mitmachparks – verlaufen. Rutschen-Paradies und große Räuberburgen laden ein. Ein gemeinnütziger Kinder- und Jugendverein betreibt den Park, deshalb sind die Tageskarten mit acht Euro vergleichsweise günstig. Geöffnet ist bis zum 3. Oktober von 10 bis 18 Uhr, danach ist für dieses Jahr hier schon wieder Winterpause.

Kinderkulturmonat: Ebenfalls an die Jüngsten zwischen vier und 12 Jahren richtet sich der Berliner Kinderkulturmonat. Mehr als 100 Veranstaltungen warten im Oktober an 64 Orten in der gesamten Stadt auf kleine Gäste. Dabei ist beispielsweise das ehrwürdige Naturkundemuseum. Nach dem Blick durchs Mikroskop kann das Gesehene gezeichnet werden. Natürlich mit am Start ist das auch dasFEZ in der Wuhlheide. Am Sonntag lohnt sich ein Besuch im Jüdischen Museum. Dort wird erklärt, was es mit dem jüdischen Ruhetag Schabbat auf sich hat.

Einflug der Kraniche: Und dann lockt natürlich noch Brandenburgs Natur mit einem herrlichen Schauspiel. Die Richtung Süden ziehenden Kraniche machen jetzt hier wieder Rast. Zehntausende sind beispielsweise im Rhin-Havelluch bei Fehrbellin zu beobachten. Wer sie sehen will, macht sich am besten auf den Weg zur Storchenschmiede nach Linum. Nabu-Experten erklären dort, wo die Kraniche am besten betrachtet werden. Der Nabu bietet Führungen zum morgendlichen und abendlichen Einflug der Kraniche an. Sogar ein Busshuttle fährt einmal wöchentlich von der Berliner NABU-Geschäftsstelle in der Wollankstraße nach Linum. Dort steht dann einer eindrucksvollen Begegnung nichts mehr im Wege.