Corbusierhaus Berlin (Foto: Oper Dynamo West / Manuel Kinzer)

ZelleBerlin: zu Besuch im Corbusier-Haus - Leben im Denkmal

Das Corbusier-Haus wurde einst für die Bauausstellung 1957 entworfen und zwischen Olympiastadion und Heerstraße gebaut: 530 Wohnungen sind auf 17 Geschossen untergebracht - mit einem zum Teil grandiosen Blick über die Stadt und auf das Stadion.

Le Corbusier, übrigens ist der Name nur ein Pseudonym in Anlehnung an die französische Bezeichnung für Rabe, wollte eine Stadt in der Stadt entwerfen - ein Haus mit eigener Energieversorgung, Geschäften, Ärzten, Post. Viele Einrichtungen sind verschwunden, nur der Müllschlucker ist geblieben.

Insgesamt leben über 1000 Menschen in der "Wohnmaschine" – in Eigentumswohnungen. Zum Wochenende eröffnet im Foyer eine kleine Ausstellung, in der Geschichten der Hausbewohner erzählt werden. Der französische Stararchitekt und Künstler Le Corbusier ist da übrigens auch auf einem Foto zu sehen.

Ein Beitrag von Ulli Zelle