#zelleberlin - Wechselvolle Geschichte des Schillertheaters

Vom einst stolzen Schauspielhaus zum Haus des Übergangs und der Provisorien: Zuletzt diente das Schillertheater als Ausweichquartier für die Staatsoper. Nächster Hausherr auf Zeit ist Intendant Martin Woelffer mit der Kudamm-Komödie. Ulli Zelle blickt mit ihm gemeinsam zurück auf die Geschichte des Schillertheaters.

Während der 1920er und 1930er Jahre diente das Schillertheater dem Preußischen Staatstheater Berlin, von 1951 bis 1993 den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. 1993 wurden die Staatlichen Schauspielbühnen auf Beschluss des Berliner Senats wegen der schlechten finanziellen Situation der Stadt nach einem langen Kampf um den Erhalt geschlossen.

Seit 2010 waren das Ensemble der Staatsoper unter den Linden und die Staatskapelle für die Dauer der Sanierungsarbeiten bis 2017 im Schillertheater untergebracht. Nun wird die Kudamm-Komödie hier untergebracht. 2021 soll Woelffer in sein neues Theater am Kudamm zurückkehren.

Beitrag von Ulli Zelle