Annis Entdeckung - Wildnis mitten in Berlin

An der Marienhöhe, mitten in Tempelhof, sind Mensch und Natur noch im Einklang. Die künstliche Erhebung - auch bekannt als Rauenberg - lädt geradezu ein zum Entdecken der vielen dort wachsenden Pflanzen. Anni Dunkelmann hat sich auf eine Tour durch die Wildnis begeben.

Das hügelige Gelände wurde in der Eiszeit geformt und hat Ende des 19. Jahrhunderts als Kiesgrube gedient. Was heute so schön grünt, war in den 20er Jahren beliebt als Kulisse für Wüstenfilme oder Western.

Heute Rodelbahn, früher Kiesgrube, dann Mülldeponie und Trümmerberg. Hier ist eine ganz eigene Wildnis enstanden. Dass man eigentlich mitten in der Stadt ist, kann man hier leicht vergessen. Je höher man spaziert desto weniger Zivilisation gibt es.

Und mit etwas Fantasie kann man die ehemalige Freilichtbühne erahnen, die hier einst war. Veranstaltungen gibt es allerdings nicht mehr. Der Ort ist vollkommen sich selbst überlassen.

Der höchste Punkt ist 73 Meter hoch und belohnt den Besucher mit einer wunderbaren Aussicht auf Tempelhof.

Gut versteckt - wie ein Schatz - liegt die Bergterrasse Marienhöhe. Wer sie entdeckt, wird mit leckerer Hausmannskost und gemütlichem Biergarten belohnt. Zu finden ist das Restaurant im Marienhöher Weg 30.

Beitrag von Anni Dunkelmann

Anni Dunkelmann vor Berlin-Kulisse mit Imbiss-Bude, Quelle: rbb
rbb Grafik

Immer samstags - Annis Entdeckungen

Berlin steckt voller Kuriositäten und Schätze, aber es braucht natürlich auch jemanden, der diese Kostbarkeiten hebt. Für die Abendschau ist Anni Dunkelmann dafür goldrichtig. Samstags präsentiert sie ihren neuesten Fund.

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