Medizinisches Personal mit Schutzausrüstung vor einem Krankenhaus
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Erste Stufe bereits erreicht - Welchen Notfallplan hat Berlin?

Noch liegen zwei Dutzend Berliner Corona-Patienten auf Intensivstationen. Wenn diese Zahlen sprunghaft ansteigen, greift der Notfallplan der Berliner Klinken. Wie gut ist Berlin für den Notfall gerüstet?

Im Notfallplan für die Versorgung von schweren Corona-Fällen steht Berlin gerade auf der ersten Stufe, das heißt geplante Operationen wurden und werden abgesagt, um mehr Intensivbetten für Corona-Patienten freizuhalten. Reicht das nicht mehr aus, werden im zweiten Schritt bis zu 60 Prozent der Intensivkapazitäten an Charité und 16 weiteren Berliner Krankenhäusern freigeräumt. Erst im dritten Schritt sollen alle 42 Notfall-Krankenhäuser ebenfalls bis zu 60 Prozent ihrer Intensivbetten für Corona-Patienten zur Verfügung stellen. Reicht auch das nicht mehr aus, müssen in einem letzten Schritt auch normale Krankenhaus-Stationen und Aufwachräume mit Beatmungsgeräten nachgerüstet werden. Im Gespräch: Prof. Dr. med. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité

Beitrag von Sabrina Wendling

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