Die Charité - Auf Leben und Tod, Staffel 2, Folge 5: Jonas Kuczmik ist an Mukoviszidose erkrankt. © rbb/Manfred Pelz
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2. Staffel - Die Charité - Auf Leben und Tod (1/5)

Nach einer Leber-Transplantation hat sich Jonas Kuczmik ein leistungsstärkeres Motorrad gekauft. Doch nun kriegt er Gelenkschmerzen. Beim 24-Stunden-Notdienst der Augenklinik zählt für Jürgen Otto jede Minute. Seine Netzhaut löst sich ab, ohne Operation droht er zu erblinden. Vincent Enchenique ist an Prostata Krebs erkrankt. Prof. Schlomm von der Urologischen Klinik wird ihn behandeln.

Die Charité - Auf Leben und Tod, Staffel 2, Folge 5: Jonas Kuczmik und sein Zwillingsbruder Simon © rbb/Manfred Pelz

In die neue Leber setzte Jonas Kuczmik große Hoffnungen. Die Nahrung kann jetzt besser verwertet werden, er kann wachsen und zunehmen. Zum Zeitpunkt der Transplantation vor einem halben Jahr war der 18 Jährige nur 1,45 m groß und wog 32 Kilo.

Das hat sich aber seit der OP nicht geändert. Nach den ersten sehr schwierigen Wochen war er sehr optimistisch. Im Frühsommer hat er ein neues, größeres und leistungsstärkeres Motorrad gekauft, er wird ja wachsen. Sogar einen neuen Motorradschein hat er im Sommer gemacht. Doch jetzt kommen Gelenkschmerzen - Jonas muss wieder ins Krankenhaus. Seine Genesung zieht sich hin.

Die Charité - Auf Leben und Tod, Staffel 2, Folge 1: Professor Antonia Joussen © rbb

Die Klinik für Augenheilkunde der Charité ist auf die Behandlung von schwierigen Augenerkrankungen spezialisiert. Auch außerhalb der Öffnungszeiten der Augenklinik sind rund um die Uhr Augenärzte in der chirurgischen Rettungsstelle des Virchowklinikums vor Ort, um Notfälle zu versorgen.

Wir begleiten Augenärztin Dr. Anne Rübsam bei ihrem Wochenenddienst. Auch Klinikleiterin Prof. Antonia Joussen ist zur Stelle, um den 59-jährigen Jürgen Otto zu operieren. Er hat eine fortgeschrittene Netzhautablösung auf dem rechten Auge und sieht nur noch schemenhaft.

Als Vincent Echenique etwas Blut in seinem Urin entdeckte, war er alarmiert. Denn sein Vater und seine Großväter litten an Prostata Krebs. Nach der niederschmetternden Diagnose entschließt sich der 36 jährige Journalist zu einer OP in der Urologischen Klinik der Charité.

Der Direktor der Klinik, Prof. Dr. Thorsten Schlomm und sein Team entfernen in einer robotergestützen OP die von Krebst befallene Prostata des Patienten. Mit Hilfe des Operations Roboters kann dieser Eingriff minimalinvasiv und sehr exakt ausgeführt werden, ohne dass die zahlreichen Nervenbahnen in diesem Bereich geschädigt werden. Für Prof. Schlomm ist klar: "Wenn die Männer sich um ihre Gesundheit so gut kümmern würden wie um ihre Autos, dann würde Prostata Krebs nur selten tödlich enden!"

Film von Erika Brettschneider, Marcus Groß, Johannes Mayer, Ulrike Licht, Ursula Stamm, Svenja Weber, Carola Welt
Regie: Jana von Rautenberg
Erstausstrahlung am 12.11.2018/rbb

Charité Campus Berlin-Mitte

Timo Wagener, Bild: rbb/Kirsten Kofahl
rbb/Kirsten Kofahl

Die Charité - Auf Leben und Tod (6/6)

Der 16-jährige Timo Wagener ist schon als kleines Kind an Krebs erkrankt. Mit Georg Seifert, "seinem" Professor, bespricht er die letzten Therapie-Ergebnisse. In der Rettungsstelle des Benjamin-Franklin-Krankenhauses kümmert sich Pfleger Andy Tiegel-Lindenkron um Herzinfarkte und Platzwunden. Chef der Abteilung Medizintechnik ist Volker Gneiting - der Mann für alle Fälle.

Dr. Anett Reißhauer und ihr Team. Bild: rbb/Frank Kremer
rbb/Frank Kremer

Die Charité - Auf Leben und Tod (5/6)

Katharina Mücher hat seit Jahren eine Zyste an der Leber. Nun haben die Ärzte eine Operation empfohlen. Dr. Anett Reißhauer und ihr Team haben sich physiotherapeutisch einige Wochen intensiv um zwei Patienten gekümmert. Gerhard Wolf wurde mit präziser Strahlentherapie gegen Prostatakrebs behandelt.

Dr. Anett Reißhauer und ihr Team aus Ärzten und Physiotherapeuten bringen Menschen, die schwer erkrankt waren, wieder zurück ins Leben. - Foto: Baby Liselotte.
rbb/Manfred Pelz

Die Charité - Auf Leben und Tod (4/6)

Gerd Reinicke leidet seit sechs Jahren unter starken Nervenschmerzen im Gesicht. Eine Operation durch Neurochirurg Prof. Peter Vajkoczy soll ihm endlich helfen. Bei Baby Liselotte konnte das Loch im Zwerchfell geschlossen werden, es darf nach Hause. Dr. Anett Reißhauer und ihr Team bringen Menschen, die schwer erkrankt waren, im wahrsten Sinne des Wortes wieder in Bewegung.

Angie Richter im Praxiseinsatz in der Kinderüberwachungsstation. © rbb/Manfred Pelz
rbb/Manfred Pelz

3. Staffel - Die Charité - Auf Leben und Tod (3/6)

Stefan Profit lebt seit 30 Jahren mit Schmerzen im Knie. Jetzt ist hat er sich für eine Knieprothese entschieden. Der vierjährige Maximilian leidet unter epileptischen Anfällen. Mit einer Operation soll ihm geholfen werden. Theresa Hübner und Angie Richter sind Auszubildende an der Charité und haben mit schwer kranken Kindern zu tun. Die psychischen Anforderungen des Jobs verlangen ihnen viel ab.

Timo Wagener erkrankte mit neun Jahren an Krebs. © rbb/Manfred Pelz
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3. Staffel - Die Charité - Auf Leben und Tod (2/6)

Timo Wagner erkrankte mit neun Jahren an Krebs – jetzt hat er seinen Schulabschluss in der Tasche. An seiner Seite Kinderarzt Dr. Georg Seifert. Jutta Nüse hat ein schwaches Herz. An der Charité wird sie mit einem neuen Verfahren behandelt – dem Cardioband. Christian Rex wurde wegen seines Schnarchens am Kiefer operiert.

Universitätskrankenhaus Charite Campus Mitte Robert-Koch-Platz Luisenstraße, Bild: imago images / Jürgen Ritter

3. Staffel - Die Charité - Auf Leben und Tod (1/6)

Manche der Patienten leiden an seltenen Erkrankungen, andere haben lange Leidenswege hinter sich und hoffen auf schnelle Hilfe. Christian Rex hat nachts häufig Atemaussetzer. Familie Stein bangt um die kleine Liselotte. Das Baby muss am Zwerchfell operiert werden.