Angie Richter im Praxiseinsatz in der Kinderüberwachungsstation. © rbb/Manfred Pelz
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Angie Richter im Praxiseinsatz in der Kinderüberwachungsstation. | Bild: rbb/Manfred Pelz

3. Staffel - Die Charité - Auf Leben und Tod (3/6)

Stefan Profit lebt seit 30 Jahren mit Schmerzen im Knie. Jetzt ist hat er sich für eine Knieprothese entschieden. Der vierjährige Maximilian leidet unter epileptischen Anfällen. Mit einer Operation soll ihm geholfen werden. Theresa Hübner und Angie Richter sind Auszubildende an der Charité und haben mit schwer kranken Kindern zu tun. Die psychischen Anforderungen des Jobs verlangen ihnen viel ab.

Stefan Profit freut sich auf die Zeit nach der Knie-OP. © rbb/Manfred Pelz
Stefan Profit freut sich auf die Zeit nach der Knie-OP.

Der 53-jährige Stefan Profit hat seit 30 Jahren ein kaputtes Knie und ist nach verschiedenen operativen Eingriffen dazu entschlossen, sich in der Charité von Prof. Carsten Perka eine Knieprothese einsetzen zu lassen. Stefan Profit hofft, dass er danach nicht nur besser laufen kann, sondern dass die Korrektur auch gut für seinen Rücken und seine Hüfte sein wird.

Der vierjährige Maximilian leidet seit seiner Geburt unter epileptischen Anfällen. Medikamente helfen nicht mehr ausreichend. In der Charité soll er am Gehirn operiert werden, um das Areal "auszuschalten", welches für die Anfälle verantwortlich ist. Seine Eltern hoffen, dass er endlich anfallsfrei wird.

Angie Richter im Praxiseinsatz während der Ausbildung. © rbb/Manfred Pelz
Angie Richter im Praxiseinsatz während der Ausbildung.

Theresa Hübner und Angie Richter sind im zweiten Lehrjahr Auszubildende zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und haben sich angefreundet. Die Sendung begleitet Angie Richter bei ihrem Praxiseinsatz auf der Kinderüberwachungsstation. Gleich nebenan ist Theresa Hübner für drei Wochen in der Kinderrettungsstelle im Einsatz. Die psychischen Anforderungen des Jobs, gerade der Umgang mit schwerkranken Kindern, sind hoch.

Glaukompatientin Margit Hustic wird in der Augenklinik der Charité operiert. Ein stark schwankender Innendruck in ihrem linken Auge schädigt den Sehnerv – ihr droht die Erblindung. Um eine weitere Verschlechterung aufzuhalten, wird Oberärztin Dr. Winterhalter Frau Hustic heute ein Drainageröhrchen in das betroffene Auge einsetzen, um so den Abfluss des Augenwassers zu gewährleisten.

Benjamin Brake ist 38 Jahre alt und weiß seit einem Jahr, dass er an einer bösartigen Erkrankung seines Knochenmarks leidet – einem multiplen Myelom. Seit dieser schweren Diagnose steht ihm der Internist Dr. Jan-Piet Habbel in der Hämatologie zur Seite.

Die Behandlung erfordert in der ersten Phase eine zweimalige Hochdosis-Chemotherapie. Damit sich das Immunsystem nach der Chemo überhaupt wieder erholen kann, wird eine autologe Stammzelltherapie durchgeführt. Die eigenen Stammzellen wurden entnommen, aufbereitet und gelagert. Nach jeder Chemotherapie bekommt Benjamin Brake sie wieder eingesetzt, denn aus ihnen bilden sich nach der Zerstörung der kranken Blutzellen wieder neue.

Regie: Jana von Rautenberg
Autoren: Erika Brettschneider, Ulrike Licht, Johannes Mayer, Ursula Stamm, Svenja Weber, Carola Welt

Erstausstrahlung am 4.11.2019/rbb

Universitätskrankenhaus Charite Campus Mitte Robert-Koch-Platz Luisenstraße, Bild: imago images / Jürgen Ritter

3. Staffel - Die Charité - Auf Leben und Tod (1/6)

Manche der Patienten leiden an seltenen Erkrankungen, andere haben lange Leidenswege hinter sich und hoffen auf schnelle Hilfe. Christian Rex hat nachts häufig Atemaussetzer. Familie Stein bangt um die kleine Liselotte. Das Baby muss am Zwerchfell operiert werden.

Timo Wagener erkrankte mit neun Jahren an Krebs. © rbb/Manfred Pelz
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3. Staffel - Die Charité - Auf Leben und Tod (2/6)

Timo Wagner erkrankte mit neun Jahren an Krebs – jetzt hat er seinen Schulabschluss in der Tasche. An seiner Seite Kinderarzt Dr. Georg Seifert. Jutta Nüse hat ein schwaches Herz. An der Charité wird sie mit einem neuen Verfahren behandelt – dem Cardioband. Christian Rex wurde wegen seines Schnarchens am Kiefer operiert.

Dr. Anett Reißhauer und ihr Team aus Ärzten und Physiotherapeuten bringen Menschen, die schwer erkrankt waren, wieder zurück ins Leben. - Foto: Baby Liselotte.
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Die Charité - Auf Leben und Tod (4/6)

Gerd Reinicke leidet seit sechs Jahren unter starken Nervenschmerzen im Gesicht. Eine Operation durch Neurochirurg Prof. Peter Vajkoczy soll ihm endlich helfen. Bei Baby Liselotte konnte das Loch im Zwerchfell geschlossen werden, es darf nach Hause. Dr. Anett Reißhauer und ihr Team bringen Menschen, die schwer erkrankt waren, im wahrsten Sinne des Wortes wieder in Bewegung.

Dr. Anett Reißhauer und ihr Team. Bild: rbb/Frank Kremer
rbb/Frank Kremer

Die Charité - Auf Leben und Tod (5/6)

Katharina Mücher hat seit Jahren eine Zyste an der Leber. Nun haben die Ärzte eine Operation empfohlen. Dr. Anett Reißhauer und ihr Team haben sich physiotherapeutisch einige Wochen intensiv um zwei Patienten gekümmert. Gerhard Wolf wurde mit präziser Strahlentherapie gegen Prostatakrebs behandelt.

Timo Wagener, Bild: rbb/Kirsten Kofahl
rbb/Kirsten Kofahl

Die Charité - Auf Leben und Tod (6/6)

Der 16-jährige Timo Wagener ist schon als kleines Kind an Krebs erkrankt. Mit Georg Seifert, "seinem" Professor, bespricht er die letzten Therapie-Ergebnisse. In der Rettungsstelle des Benjamin-Franklin-Krankenhauses kümmert sich Pfleger Andy Tiegel-Lindenkron um Herzinfarkte und Platzwunden. Chef der Abteilung Medizintechnik ist Volker Gneiting - der Mann für alle Fälle.