30 Jahre rbb24 Brandenburg aktuell - Jubiläumslogo
Bild: rbb

- 30 Jahre Brandenburg aktuell

Das Fernseh-Nachrichtenmagazin "rbb24 Brandenburg aktuell" feiert Geburtstag. Seit 1992 zeigt die Sendung allabendlich 30 Minuten aktuelle Berichte, Nachrichten und Live-Gespräche. Den Startschuss dafür gab es am 2. Mai 1992, damals noch beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg.

Manuela Böttcher in der ersten BRANDENBURG AKTUELL SENDUNG 2. Mai 1992, Quelle: ORB

"Brandenburg aktuell" feiert in der ersten Maiwoche Geburtstag. Am 2. Mai 1992 begrüßten Moderatorin Manuela Böttcher und Nachrichtensprecher Jens Riewa das Fernseh-Publikum des damals Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg zur ersten Sendung. Fortan begleitete das Nachrichtenmagazin viele Ereignisse, die die Region prägten: die Ablehnung der Fusion von Berlin und Brandenburg per Volksentscheid, die Abbaggerung des Dorfes Horno, die Oderflut, den EU-Beitritt des Nachbarlandes Polen, den Rücktritt Matthias Platzecks als Ministerpräsident und die Eröffnung des Kunstmuseums Barberini in Potsdam. Bereits vom ersten Spatenstich an informierte das Nachrichtenmagazin über die Entstehung des Flughafens BER oder die Ansiedlung von Tesla in Grünheide.

Grundsteinlegung am Freizeitpark Tropical Islands am 23.07.2015 im brandenburgischen Brand (Quelle: imago/Rainer Weisflog)
Serie "30x30 - 30 Jahre BA, 30x nah dran"

Zum Jubiläum lässt "rbb24 Brandenburg aktuell" wichtige Ereignisse und die Berichterstattung darüber noch einmal Revue passieren. Reporterinnen und Reporter erinnern an Geschehnisse seit 1992, die berührt, verärgert und beschäftigt haben und gehen an die Orte der Berichterstattung zurück. Von den Stasiverstrickungen der neunziger Jahre über den Umbau der Cargolifterhalle zur Tropenhalle und die Bruchlandung einer Schweizer Crossair-Maschine in Werneuchen bis zum blauen Storch in Biegen. Die Serie beginnt am 2. Mai.

Prost & Contra beim rbb24 YouTube-Kanal

Mit "Prost & Contra" schafft rbb24 Brandenburg aktuell ein neues Dialogformat für den YouTube-Kanal rbb24. Das Konzept: Zwei Menschen, zwei unterschiedliche Perspektiven, ein Kneipentisch in Brandenburg, an dem sie zusammenkommen und diskutieren. Pro Folge über ein Thema, das das Land umtreibt: Sind E-Autos die Zukunft für unsere Mobilität? Wird der Landbevölkerung beim Windkraftausbau zu viel zugemutet?
 
"Prost & Contra" zeigt echte Menschen aus der Region, die ohne Moderatorin oder Host zusammenkommen. Die Diskussionsfragen liefert Kneipenwirt Jens aus dem "Zickengang" in Golzow – für insgesamt drei Gesprächsrunden pro Ausgabe. In der letzten gibt es einen "Perspektivwechsel": Welches Argument des Gegenübers konnte überzeugen? So bietet "Prost & Contra” nicht nur Raum für Diskussion, sondern auch für Verständnis einer anderen Perspektive. Innerhalb der 15-minütigen Kneipengespräche gibt es kurze Erklärelemente und Faktenchecks.

Feldweg (Bild: rbb)
Seit 30 Jahren ist der Landschleicher unterwegs

Seit dem 28. März 1993 besucht der Landschleicher jedes Wochenende einen brandenburgischen Ort mit einer Einwohnerzahl unter 2.000. Inzwischen hat er über 1500 Orte entdeckt. Die beliebte Rubrik erzählt die kleinen und großen Geschichten dieser Orte. Alle Videos sind auf der Website der Sendung abrufbar. Das damit entstandene zeithistorischen Videoarchiv ermöglicht einen besonderen Blick auf die Geschichte des Landes Brandenburg.
 
Grundlage für die Lostrommel waren alle Orte unter 2000 Einwohnern, mit Stand von 1991. Nach fast 30 Jahren wurde die Glasschüssel immer leerer, sodass rbb24 Brandenburg aktuell zu Jahresbeginn das Publikum dazu aufrief, noch fehlende Orte für den Landschleicher zu melden. 72 Ortsvorsteher, Bürgermeister oder Bürgerinnen und Bürger haben die Redaktion kontaktiert und 72 weitere Orte in die Lostrommel nominiert. Nach den Worten von Redaktionsleiter Dirk Platt wird jetzt geprüft, ob diese Orte nach damaligem Stand in der Lostrommel bleiben. Aber so oder so: Die beliebte Rubrik werde fortgeführt, dem Landschleicher gingen die Geschichten nicht aus ...

Grafik: Nachrichtenbild Brandenburg Aktuell (Quelle: rbb)

2021 erreichte "Brandenburg aktuell" täglich durchschnittlich 298.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in Brandenburg, das entspricht einem Marktanteil 24,5 Prozent im Bundesland. Die Sendung habe eine breite Akzeptanz, sie sei bei sehr vielen Menschen in Brandenburg fester Bestandteil des Tagesablaufes, so Redaktionsleiter Dirk Platt.

Seit März dieses Jahres gehört "Brandenburg aktuell" zur Nachrichtenfamilie rbb24 und heißt "rbb24 Brandenburg aktuell".