Andreas Schwartz (Quelle: rbb)
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- "Ich vermisse den Osten! Wir konnten einfach friedlich miteinander leben und füreinander da sein."

Andreas Schwartz lebt im Friedrichshain. Die Wende hat der 50-Jährige als katastrophalen Einschnitt erlebt und trauert seinem Leben in der DDR noch heute nach. Bis zur Wende war er Busfahrer bei der NVA. Danach musste er viele verschiedene Jobs machen, um über die Runden zu kommen. Im Dezember 2016 wurde er beim Anschlag auf den Breitscheidplatz schwer verletzt und kann seither nicht mehr arbeiten. 

Wie würde Ihr Leben aussehen, wenn es die Wende nicht gegeben hätte?

"Mein Leben wäre, wenn die Mauer nicht gefallen wäre, viel, viel ruhiger. Ich wäre noch bei der NVA tätig als Busfahrer, weil ich diesen Job geliebt habe."

Zur Vita

Wann haben Sie sich die Mauer zurückgewünscht?

"Ganz ehrlich? Als der Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz passiert ist. Da hätte ich mir die Mauer zurückgewünscht. Zu DDR-Zeiten hätte ich mit hundertprozentiger Sicherheit keinen Terroranschlag miterlebt."