Der rbb macht Talk, Kurt Krömer mit Annie Hoffmann (Bild: rbb)
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Der Viren-Talk mit Kurt Krömer und Annie Hoffmann - "Und nu?" (Folge 9)

Letzte Folge und Krömer sorgt sich: "Ich höre schon viele Leute schreien, der Postbote war nicht dabei und die Lehrerin. Der LKW-Fahrer war nicht dabei. Aber es ist natürlich klar, dass du in neun Sendungen nicht jeden Beruf, der wichtig ist, unterbringen kannst."

Krömer und Hoffmann (Bild: rbb)
Krömer und Hoffmann | Bild: rbb

Kurt Krömer und Annie Hoffmann lassen ihre Gespräche noch einmal Revue passieren. Annie Hoffmann: "Wir haben versucht, so gut es uns möglich war, ein paar Leute rauszusuchen und haben dabei ganz tolle Menschen getroffen."

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"Mit Pfleger Henning habe ich gestern nochmal telefoniert", sagt Annie Hoffmann. "Er hat mir erzählt, dass es im Krankenhaus eine wahnsinnig schöne Solidarität gibt. Er hat das Gefühl, jeder kennt jetzt jeden im Krankenhaus." Und er habe gemeint, dass jetzt auch die Zeit reif sei, darüber zu sprechen, dass das medizinische Pflegepersonal mehr Kohle verdiene. Die Schwestern und Pfleger sollten endlich mehr Geld kriegen für das, was sie da tagtäglich leisten.

Anne Behm, die Gastronomin aus Hamburg-Altona, hat direkt einen Tag nach der Ausstrahlung des Gesprächs mit ihr die Förderung für ihr Restaurant "Klippkroog" bekommen. Das heißt, sie hat erstmal genug Geld, um zu überleben, um klarzukommen. Der Laden ist geöffnet.

Krömer und Hoffmann (Bild: rbb)
Krömer und Hoffmann | Bild: rbb

Anne Behm: "Meine Gäste sind unglaublich froh, dass wir wieder auf haben. Das Feedback der letzten Tage war großartig. Sie kommen alle, und wenn es nur auf einen Kaffee ist. Sie versuchen, uns zu unterstützen und freuen sich, dass sie auch wieder ein bisschen Abwechslung haben."

So richtig schockverliebt hatte sich Krömer in Marianne, die Supermarktverkäuferin. Krömer: "Wir haben von Marianne gelernt, dass es nicht schadet, einfach mal zu einer Verkäuferin hinzugehen und danke zu sagen. Danke, du machst hier echt einen geilen Job."