Berliner Pflanzen - der Potsdamer Platz, Foto: rbb
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Die wilde Hauptstadt - Berliner Pflanzen

Pflanzen erzählen Stadtgeschichte. Berlins politische Teilung hat eine ganz besondere Wildflora hervorgebracht. Kann sie überleben?

Berlin ist grün - und ungewöhnlich wild. Als Ergebnis von Krieg und Teilung. Auf riesigen Brachen im Niemandsland zwischen Ost und West wuchs ein buntes Pflanzengemisch.

Iva, das Schlagkraut, gab es nur in Ostberlin. Es war mit Getreideimporten aus Kasachstan in die DDR gekommen. Mauerpfeffer, nomen est omen, überzog den Todesstreifen. Stillgelegte Bahnhöfe wucherten zu. Nun steht auf dem alten Wertheimgelände, jahrzehntelang ein Wildpflanzenparadies, die Mall of Berlin.

Berliner Pflanzen - der Potsdamer Platz, Foto: rbb
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Immer mehr Brachen werden zu noblen Quartieren. Wo wandern die Pflanzen hin? Viele sind Überlebenskünstler, ihnen reicht ein Straßenrand, eine Pflasterritze. Manche verschwinden, andere werden gerettet. Wie das Gottesgnadenkraut, das am Spreeufer Parlamentsgebäuden weichen musste. Berliner Pflanzen erzählen die Geschichte der Stadt auf ganz besondere Art.

Film von Heiderose Häsler
Erstausstrahlung 03.10.2017/rbb

Boot am Ufer der Havel, Bild: NDR/NDR Naturflim

Wildes Deutschland - Die Havel

Die Entdeckungsreise entlang der Havel von der Quelle bis zur Mündung zeigt mit aufwändiger Technik spektakuläre Naturschauspiele zwischen Müritz, Potsdam und Elbe. Die außergewöhnliche Flussreise lässt aus ungewöhnlichen Blickwinkeln ein intimes Porträt dieser Region entstehen.

Bilderbuch - Berlin-Neukölln: Klunkerkranich, Foto: rbb/Axel Friedrich
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Bilderbuch - Berlin-Neukölln

Berlin-Neukölln ist der gegensätzlichste Stadtteil von Berlin: Hip, trendy, kreativ und arm, verwahrlost und kriminell. Von der Sonnenallee - der "arabischen Straße Berlin" bis hin zum dörflich-grünen Böhmisch Rixdorf. Alles in einem - nebeneinanderher und miteinander verwoben.

Industriekletterer, im Hintergrund die Silhouette Berlins (Quelle: rbb)
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Teil 3: Von verstopften Rohren und stillen Örtchen - Berlin putzt! Dreckige Zeiten (3/5)

In der dritten Folge geht es hoch hinaus mit Bezirksschornsteinfegerin Jessica Baschin und ihren Kollegen in Rudow. Volker Reimann, Kraftfahrer für "entsorgungspflichtige Stoffe", muss Fäkalien diverser WC-Container im Speckgürtel von Berlin entsorgen. Im Stadtbad Mitte heißt es nach langer Renovierung: Wasser marsch!

Bio Hühnerhof in Serwest Chorin, Foto: imago/Andreas Gora
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Unterwegs mit dem Hühnergott

Fast täglich belädt Frank Jäkel seinen Kleinlaster mit Hühnern und Enten und fährt über die Lausitzer Dörfer. Mal 300, mal 600 Tiere hat der 59-Jährige auf der Rückbank in dem eigens dafür konstruierten rollenden Hühnerhotel.