Klosterkirche Doberlug © rbb/Schmidt & Paetzel Fernsehfilme
Bild: rbb Presse & Information

Bilderbuch - Im sächsischen Brandenburg

Im Süden Brandenburgs weht ein Hauch Sachsen. Die Gegend gehörte tatsächlich bis 1815, bis zum Wiener Kongress, zu Sachsen und nicht zur Mark. Der Film ist eine Reise in die Geschichte dieses Landstrichs.

Schloss Doberlug © rbb/Schmidt & Paetzel Fernsehfilme
Schloss Doberlug

Anlass für den Film war u.a. die Erste Brandenburgische Landesausstellung, die am 7. Juni 2014 im frisch restaurierten Renaissanceschloss zu Doberlug eröffnet wurde: "Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft". Sie beschreibt die jahrhundertelange wechselhafte Nachbarschaft von Preußen und Sachsen.

Slogan der Landesausstellung

"Wo Preußen Sachsen küsst."

Der Ort ist gut gewählt, denn es ist ein sächsisches Schloss, und Doberlug war einmal ein sächsisches Städtchen. "Wo Preußen Sachsen küsst" ist der Slogan der Ausstellung, aber dass Doberlug heute nicht mehr in Sachsen liegt, sondern in Brandenburg, kommt nicht vom Küssen, sondern vom Krieg. 1815, nach dem Wiener Kongress, musste Sachsen die Hälfte seines Territoriums an Preußen abtreten. Heute gehört es zum Land Brandenburg

Dammtor in Jüterbog © rbb/Schmidt & Paetzel Fernsehfilme
Dammtor in Jüterbog

Der Film nimmt die Ausstellung zum Anlass, dieses nahe ehemalige Ausland zu bereisen. Er überschreitet die frühere Grenze bei Kloster Zinna, sieht sich in Jüterbog um und sucht das Schlachtfeld von Dennewitz auf. Der Pastor von Wahrenbrück hilft, das Erbe der Graun‑Brüder ‑ Komponisten der Barockzeit ‑ zu bewahren.

Straße in Mühlberg © rbb/Schmidt & Paetzel Fernsehfilme
Straße in Mühlberg

Pater Alois versucht im alten Zisterzienserinnen‑Kloster von Mühlberg, das flackernde Lämpchen geistlichen Lebens vor dem Erlöschen zu bewahren. Über dem Massengrab des sowjetischen Speziallagers Nr. 1 gibt es eine Begegnung mit zwei alten Herren, die hier mit 16 gefangen waren. Der Doberluger Bürgermeister zeigt sein neues Schloss: Es ist soeben wachgeküsst worden aus seinem Dornröschenschlaf. Man muss das Unbekannte nicht immer in der Ferne suchen.

Film von Andreas Christoph Schmidt

Erstausstrahlung am 10.06.2014/rbb

Doberlug

Brandenburg an der Havel vom Wasser aus gesehen © rbb/Kathrin Schwiering

Bilderbuch - Brandenburg an der Havel

Brandenburg an der Havel ist eine Stadt im Wandel: Es gibt rasante Veränderungen im Stadtbild und immer mehr Besucher. "Klein Venedig" wird die wasserreichste Stadt in Brandenburg oft genannt. Havel und Beetzsee locken mit ihren vielen Brücken, Kanälen, Strandbars und Restaurants am Wasser.

Feld in der Uckermark bei Boitzenburg, Quelle: imago/blickwinkel

Bilderbuch - Die Uckermark

Die Uckermark - unzählige Seen, sanfte Hügel und endlose Rapsfelder, die "Toskana des Nordens", eine Sehnsuchtslandschaft zum Träumen und Nichtstun.

Das Kranzler Eck bei Nacht. © rbb/Stephan Düfel
rbb Presse & Information

Bilderbuch - Berlin-Charlottenburg

Auf den ersten Blick scheint sich in Charlottenburg kaum etwas zu verändern. Die Sehenswürdigkeiten sind immer noch die alten: das Schloss Charlottenburg, das Olympiastadion und natürlich der Kurfürstendamm, der berühmteste Boulevard der Stadt.

Der Fluss Karthane bei Bad Wisnack (Prignitz) im Biospärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Quelle: imago/Hohlfeld
imago/Hohlfeld

Bilderbuch - Prignitz - Zwischen Linum und Meyenburg

Die Prignitz, auf halber Strecke zwischen Berlin und Hamburg gelegen, gehört zu den dünn besiedelten Landstrichen in Brandenburg. Eine Landschaft mit herbem Charme, viel Weite und hohem Himmel.

Bilderbuch: Berlin-Spandau - Blick auf die Zitadelle Spandau © rbb/Thomas Lütz
rbb Presse & Information

Bilderbuch - Berlin-Spandau

Spandau ist dort, wo die Spree in die Havel mündet. Die Spandauer Altstadt ist eine Insel, die durch neun Brücken mit dem Festland verbunden ist.