Team 43 der Charité bei der Arbeit am Patienten; Quelle: rbb/Carl Gierstorfer/Docdays
Team 43 der Charité bei der Arbeit auf der Intensivstation | Bild: rbb/Carl Gierstorfer/Docdays

Vierteilige Doku-Serie | 31.03.21 | Mediathek - Charité intensiv: Station 43

Für die Charité, die als eine der größten Universitätskliniken Europas auf eine über 300-jährige Tradition des Behandelns und Heilens zurückblickt, ist dieser Schicksalswinter 2020/2021 ein Kapitel, das Geschichte schreibt. Besonders für die Ärzte und Pflegenden der Station 43.

Tag und Nacht ringen sie um das Leben derer, die das Corona-Virus besonders schwer getroffen hat. Ganz nah beobachtend und ohne Kommentar erzählt "Charité intensiv" von diesem Kampf in einem Mikrokosmos, der keine Tageszeiten kennt, bestimmt von grellem Licht und piepsenden Maschinen.

Trotz hochtechnisierter Intensivmedizin und großem persönlichen Einsatz, stößt das Personal immer wieder an die Grenzen dessen, was der Mensch vermag. Es ist mit einer völlig neuen Erkrankung konfrontiert, die den ganzen Körper schädigen kann und bewährte Therapien versagen lässt. Immer wieder müssen die erfahrenen Ärzte und Pflegenden das Unausweichliche akzeptieren und Menschen gehen lassen. Am Ende einer langen Schicht fühlt es sich oft an wie ein Aufgeben - und hinterlässt Spuren bei denen, die bleiben.

Einen Winter lang beobachtet "Charité intensiv" die Station 43, eine der Intensivstationen der Charité, auf dem bisherigen Höhepunkt der Pandemie. Die Filme geben einen intimen Einblick in eine Welt im Grenzbereich zwischen Leben und Tod, die den meisten unbekannt ist.

Ärzteteam und junger Patient (von hinten) im Bett; rbb/Carl Gierstorfer/Docdays
Vierteilige Doku-Serie in der Mediathek und im rbb Fernsehen

Die vierteilige Doku-Serie von Carl Gierstorfer und Co-Autorin Mareike Müller ist eine Produktion der DOCDAYS Productions GmbH im Auftrag des RBB (Produzentin: Antje Boehmert, Redaktion rbb: Ute Beutler und Barbara Lohoff).
 
Die Serie ist ab 31. März 2021 komplett in der ARD Mediathek zu sehen.
 
Ausstrahlung im rbb Fernsehen:
 
14.04.21, 21:00 - Folge 1: Sterben | 21.04.21, 21:00 - Folge 2: Kämpfen
28.04.21, 21:00 - Folge 3: Hoffen | 28.04.21, 21.30 - Folge 4: Glauben

"Charité intensiv: Station 43" - Die Folgen

Felix Bangert, Intensivmediziner auf der Station 43 der Charité; Quelle: rbb/Carl Gierstorfer/Docdays
rbb/Carl Gierstorfer/Docdays
34 min | UT

Folge 1: Station 43 - Sterben (S01/E01)

Auf dem Höhepunkt der zweiten Pandemiewelle stößt das Team der Charité-Intensiv-Station 43 täglich an die Grenzen dessen, was der Mensch vermag: Bewährte Therapien versagen und stabil geglaubte Covid-Patienten verschlechtern sich plötzlich.

Caroline Ferse, Intensivmedizinerin der Station 43 der Charité im Patientengespraech; Quelle: rbb/Carl Gierstorfer/Docdays
rbb/Carl Gierstorfer/Docdays
32 min | UT

Folge 2: Station 43 - Kämpfen (S01/E02)

Mit allen Mitteln der hochtechnisierten Intensivmedizin ringt das Team der Charité-Station 43 um das Überleben seiner Patienten. Vor ihrer Covid-Infektion standen sie mitten im Leben, jetzt müssen sie darum kämpfen.

Lilly Koppelkamm, Intensivpflegerin der Station 43 der Charité; Quelle: rbb/Carl Gierstorfer/Docdays
rbb/Carl Gierstorfer/Docdays
33 min | UT

Folge 3: Station 43 - Hoffen (S01/E03)

Es motiviert das ganze Team der Intensivstation 43 der Charité, wenn sich Covid-Patienten trotz schlechter Prognose zurück ins Leben kämpfen.

Intensivmediziner und Oberarzt Jan Kruse; Quelle: rbb/Carl Gierstorfer/Docdays
rbb/Carl Gierstorfer/Docdays
30 min | UT

Folge 4: Station 43 - Glauben (S01/E04)

Die abflachende zweite Pandemiewelle lässt das Team der Charité-Station 43 Luft holen. Im Grenzbereich zwischen Leben und Tod haben die Ärzte und Pflegenden der Intensivmedizin und sich selbst alles abverlangt.