Menschen auf der Schloßstraße in Berlin Steglitz.
imago images / Uwe Steinert
Bild: imago images / Uwe Steinert

Ein Virus verändert die Welt - Corona-Chroniken

Die "Corona-Chroniken" zeichnen die ersten Wochen der Pandemie nach - in Bildern und Filmen, die Menschen in aller Welt mit ihrem Smartphone gedreht haben. Ein persönliches und authentisches Dokument dieses weltumspannenden Ereignisses im Zeitraffer.

Corona hat die Welt verändert - das Leben fühlt sich nicht nur völlig anders an, es ist ganz anders als vorher. Im Kampf gegen das Virus wurden Maßnahmen ergriffen, die vorher niemand für möglich gehalten hätte.

Sie alle erzählen ihren ganz persönlichen Alltag in Form eines globalen Videotagebuches: die Krankenschwester auf der Corona-Station in Spanien, der Rettungswagenfahrer in Mailand, das afghanische Mädchen im Flüchtlingscamp Moria und der junge Mann in China, der in Berlin als Dozent arbeitet und in die Heimat zurückkehrt, weil es ihm in Deutschland inzwischen zu unsicher geworden ist. Aber auch die Bauarbeiterfamilie in Indien, der Fahrradkurier in New York und der Fotograf im Iran.

Geschlossener Zoo Palast Kino in Berlin wegen der Corona-Pandemie am 18.03.2020 foto: www.imago-images.de

Was soll man machen, wenn nichts mehr geht, wenn die Läden, Restaurants und Büros geschlossen sind, die Straßen leer oder ganze Regionen unter Quarantäne gestellt werden? Wohin mit der Angst, der Ungewissheit und der Unzufriedenheit, wenn die Freunde nicht mehr erreichbar sind? Das Smartphone bleibt. Ihm vertrauen Menschen ihre Gedanken an, mit ihm dokumentieren sie, was sich verändert.

So lässt sich erleben, was jenseits der Fakten liegt: die Leere, die Langeweile, die Furcht vor einer Infektion, aber auch die Sorge um Job und Existenz. Mit dem Smartphone führen die Menschen in ihre Wohnung, ihre Straße, ihre Stadt; die große Welt, die in die kleine reicht, mit Nachrichten, Verordnungen, Veränderungen. Ein Einblick in ihr neu entdecktes Miteinander und die kleinen Hoffnungszeichen.

Der Film ist eine Produktion der Berlin Producers Media ("#MyEscape") mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), ARTE und der Deutschen Welle (DW). Er war auch am 9. Mai beim DOK.fest München @home in der Reihe DOK.panorama zu sehen.

Film von Elke Sasse

Erstausstrahlung am 07.06.2020/rbb

Flussauf, Flussab, Folge 2: Ulricke Finck begegnet in ihrem Kajak der Rettungswacht auf dem Müggelsee, Foto: rbb
rbb Presse & Information

Ulrike Finck paddelt vom Müggelsee zum Kriensee - Flussauf, flussab

"Flussauf, flussab" paddelt Ulrike Finck mit dem Kajak vom größten Berliner See bis zum kleinen Kriensee im Brandenburgischen. Unterwegs begegnet sie sportlichen Paddlern, entspannten Sonnenbadern, PS-verrückten Speedbootfans und einem Team der Wasserschutzpolizei.

Ulrike Finck im Kajak (Quelle: rbb)
dfg

Ulrike Finck paddelt von Fürstenberg zum Tegeler See - Flussauf, flussab

Ein kleiner Garten direkt am Wasser, ein einsamer Steg am See oder eine abwechslungsreiche Kanutour durch die Wildnis: So sieht ein perfekter Sommer vor der Haustür aus! Ulrike Finck trifft Freizeitkapitäne mit schicken Booten, Camper mit verrückten Gefährten, findige Schiffsbastler und natürlich viele Wasserfreunde und Sonnenanbeter.

Kleines Schloss im Schlossberg Babelsberg, Imago/Goeffrey

Die Havelschlösser von oben

Preußens Könige und Prinzen schätzten schöne Aussichten. Am Ufer der Havel bauten sie ihre Sommerschlösser und Parks. Vom Pfingstberg bis zur Pfaueninsel - der Film erkundet sechs Havelschlösser aus der Vogelperspektive und stellt ihre besondere Geschichte vor.

Die Havel von oben

Der Film zeichnet den Verlauf des über 300 Kilometer langen Fließgewässers nach, von der Quelle im Müritz-Nationalpark über die zahlreichen Seen der Hauptstadtregion, den Havelschlössern der preußischen Könige und Prinzen, bis hin zur Elbmündung bei Havelberg.

Das Kranzler Eck bei Nacht. © rbb/Stephan Düfel
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Bilderbuch - Berlin-Charlottenburg

Auf den ersten Blick scheint sich in Charlottenburg kaum etwas zu verändern. Die Sehenswürdigkeiten sind immer noch die alten: das Schloss Charlottenburg, das Olympiastadion und natürlich der Kurfürstendamm, der berühmteste Boulevard der Stadt.