Schauspielerin Dagmar Manzel beim RadioEins Berlinale-Nighttalk am Rande der 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Bild: imago/Seeliger)
imago/Seeliger
Bild: imago/Seeliger

Porträt einer Anti-Diva - Dagmar Manzel

Dagmar Manzel ist eine der großen Schauspielerinnen unserer Zeit. Eine Frau, die mit ganzer Seele spielt, tanzt und singt, die wandelbar ist und sich nicht festlegen lässt.  

Als fränkische Tatort-Kommissarin erreicht sie höchste Einschaltquoten, ihre Stücke am Deutschen Theater sind über Monate ausverkauft, als Sängerin feiert sie an der Komischen Oper und anderen Häusern große Erfolge. 

Doch man weiß wenig von dieser eigensinnigen und ehrgeizigen Frau. Mit noch nie gezeigtem Material aus dem Privatarchiv der Familie Manzel erzählt der Film ihren Werdegang von der unscheinbaren Lehrertochter aus Ost-Berlin bis hin zu einer der beliebtesten und wichtigsten Schauspielerinnen Deutschlands.  

Aufgewachsen ist Dagmar Manzel als Kind kommunistisch überzeugter Eltern, erzogen nach der Devise "bloß nicht auffallen im Kollektiv". Die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule macht sie 1977 heimlich und wird sofort angenommen. Talentiert und arbeitswütig startet sie in eine erstaunliche Schauspielkarriere, die sie über 20 Jahre lang an das Deutsche Theater in Ost-Berlin führt.

Die Schauspielerin Dagmar Manzel steht bei der Probe zu dem Stück "Die sieben Todsünden" von Bertolt Brecht und Kurt Weill in der Komischen Oper in Berlin auf der Bühne

Als die Mauer fällt, ist Dagmar Manzel Anfang 30. Sie schafft scheinbar mühelos den Übergang in das neue System und setzt ihrer Karriere erfolgreich fort. Freunde und Wegbegleiter wie Sylvester Groth, die Brecht-Enkeltocher Johanna Schall, Barrie Kosky oder ihr Biograf Knut Elstermann kommen in diesem persönlichen Film zu Wort.

Film von Maria Wischnewski und Josephine Links

Erstausstrahlung 23.09.2018/rbb

Gemüsekiste, Foto: imago/Ini1110/Photocase
imago/Ini1110/Photocase

Unterwegs mit Lebensmittelrettern - Teller oder Tonne

In Deutschland werden jede Sekunde 570 Kilogramm Lebensmittel entsorgt. Die Reportage schaut hinter die Kulissen der Lebensmittelrettung in Berlin und begleitet Menschen, die sich dafür engagieren.

Oberbaumbrücke Berlin Kreuzberg, 2010, Bild: imago images / Panthermedia
imago images / Panthermedia

- Bilderbuch - Kreuzberg

Kreuzberg ist ein Mythos: lange Nächte, Straßenschlachten, Multikulti und Fabriketagen. Und es ist ein Stadtteil der Gegensätze mit umstrittenen Plätzen und steigenden Mieten. Hier trifft der Kohlenhändler auf die Start-up-Szene, ein Luxushotel auf Drogendealer. Der Bezirk ist im Wandel.

Hochwald im Herbst bei Gegenlicht. (Quelle: imago images / alimdi)
imago images / alimdi

Ein Jahr im Wald - Leben unter Bäumen

Seelensdorf – ein kleiner Ort im Wald des Domstifts Brandenburg. Hier leben 35 Einwohner, umgeben von 1.900 Hektar Wirtschaftswald aus Kiefern, Eichen, Buchen, Lärchen und Erlen. Mitten drin: Hirsche, Wildschweine, Rehe, Füchse und Hasen. Es fährt kein Bus, es gibt keinen Laden, dafür aber ein Sägewerk mit sieben Mitarbeitern. Das ist das Reich von Förster Friedrich Hinz.

Ziegen vom Karolinenhof in der Prignitz © rbb/Sarah Spindler
rbb/Sarah Spindler

Auf der Milchstraße durch Brandenburg - Alles Käse!

Durch Brandenburger Alleen schlängelt sich die Deutsche Milch- und Käsestraße. Sie führt zu kleinen und größeren Höfen, die man sonst vielleicht gar nicht entdecken würde. Dort wird noch nach alter Tradition Käse gemacht. Und jetzt gerade gibt es überall auch Nachwuchs.

Pandazwillinge an ihrem ersten Tag vor der Öffentlichkeit in ihrem Gehege, Bild: imago images / Pacific Press Agency
imago images / Pacific Press Agency

Pit und Paule - die Pandajungen aus Berlin

Es gibt ein Wiedersehen mit den Pandazwillingen Meng Yuan und Meng Xiang - von den Berlinern liebevoll Pit und Paule genannt.