Haus des Lehrers in Berlin, Foto: rbb
Bild: rbb Presse & Information

Der Staat und das Schöne - DDR. Macht. Kunst

Der Film begibt sich auf die Suche nach den vermeintlich verschollenen künstlerischen Auftragswerken der DDR.

Auftragskunst hatte in der DDR das marxistische Geschichtsbild zu illustrieren und diente der "moralischen, politischen und ästhetischen Erziehung" der Bürger. Auch die Kunst sollte ihren Anteil an der nationalen Utopiebildung haben, sie sollte eine "sozialistische Zukunftsvision" darstellen.

Besucher betrachten das Gemälde Selbst mit Tube und Schutzhelm (Willi Sitte, 1984) während eines Rundgangs in der Ausstellung Hinter der Maske - Künstler in der DDR im Museum Barberini in Potsdam

Seit Gründung der DDR entstanden Tausende von Kunstwerken, die Parteiapparate, die Nationale Volksarmee, Gewerkschaften und der Jugendverband für ihre Häuser und Räumlichkeiten in Auftrag gaben. Die Künstler sollten auf die ideologisch begründete Stilrichtung des "Sozialistischen Realismus" eingeschworen werden, mit Hinwendung zu einer starken Wirklichkeitsnähe und unter Verzicht auf Abstraktion und bürgerlicher Ästhetisierung.

Das Bild "Am starnd" von Walter Womacka (Bild: dpa)

Ein Großteil der Arbeiten lagert heute im Kunstarchiv Beeskow. Der Kulturminister der letzten frei gewählten DDR-Regierung hatte 1990 über 15 000 Werke der Auftragskunst im ganzen Land einsammeln lassen und bewahrte sie so vor der Vernichtung. Auch im fernen Los Angeles, im "Wendemuseum", ist Auftragskunst aus dem ehemaligen Ostblock gesammelt.

Film von Hans Sparschuh und Rainer Burmeister

Erstausstrahlung am 07.01.2018/rbb

Agenten des BND sollen streng konspirativ die Welt der Witze im Arbeiter- und Bauernstaat erfassen und auswerten. © rbb/MDR/Lew Hohmann
rbb Presse & Information

DDR-Witze und der BND

Der Film schaut hinter die Kulissen der professionellen Witze-Sammler aus dem Westen und nicht weniger neugierig und direkt hinein in die Witze-Küchen der DDR. Tragisches und Witziges.

Die Oberbaumbrücke in Friedrichshain-Kreuzberg (Quelle: imago/Jochen Tack)
imago/Jochen Tack

Bilderbuch - Berlin-Kreuzberg

Kreuzberg ist ein Mythos: lange Nächte, Straßenschlachten, Multikulti und Fabriketagen. Und es ist ein Stadtteil der Gegensätze mit umstrittenen Plätzen und steigenden Mieten. Hier trifft der Kohlenhändler auf die Start-up-Szene, ein Luxushotel auf Drogendealer. Der Bezirk ist im Wandel.

Dichter Verkehr in der Berliner Innenstadt
imago/PEMAX

Bilderbuch - Berlin-Friedrichshain

Der einstige Arbeiterbezirk mit verfallenen Mietskasernen hat sich zur berühmtesten Partymeile der Hauptstadt gemausert. Die Karl-Marx-Allee - erbaut als sozialistischer Prachtboulevard - ist die Friedrichshainer Magistrale: Das längste Baudenkmal Europas und ein begehrtes Wohnquartier.

Die rbb Reporter - Der Dackel ist zurück! - Film von Stephanie Wätjen (19.05.2018, 18:30)
rbb/Christian Schulz

Der Dackel ist zurück!

Er war schon aus dem Stadtbild verschwunden, doch jetzt kommt der frechste aller Hunde zurück. Berlins Hipster haben entdeckt, dass die tierische Brezel der perfekte Begleiter ist: handlich, unverwechselbares Design und man bekommt viel Charakter für wenig Hund. Die rbb Reporter klären auf über die neue Schwärmerei für den kurzbeinigen Charakterhund.

Bernd Baumann (Erster parlamentarischer Geschäftsführer, links) und Alice Weidel (Fraktionschefin, rechts) inspizieren ihre neuen Büroräume in Berlin. © rbb/phoenix/ARD-Hauptstadtstudio
rbb/phoenix/ARD-Hauptstadtstudio

Protest und Provokation

Die Fernsehkorrespondentinnen Marie-Kristin Boese und Karin Dohr haben die AfD im Bundestag in deren ersten Monaten beobachtet. Während die Medien sich vor allem dem mühevollen Ringen um eine Regierungsbildung widmen, beginnt die AfD ihre Arbeit weitgehend abseits der großen Aufmerksamkeit.