Comenius-Garten
Heiderose Häsler
Bild: Heiderose Häsler

Der Comenius-Garten - Das Seelenparadies von Neukölln

Arzneigärtlein und Seelenparadies, Veilchenbeet und Rosenhain – im Comenius-Garten in Rixdorf hat alles seine Bedeutung. Die unterschiedlichen Pflanzen stehen für den menschlichen Lebensweg, wie ihn der Universalgelehrte des 17. Jahrhunderts, Johann Amos Comenius, gesehen hat. Die Welt als Garten, als Paradies, in dem die Kinder der Umgebung den Umgang mit ihr proben können.

Schola ludus - Schule als Spiel. Von der "Gemeinen Schule" führt der Weg durch den Comenius-Garten bis zum Akademiebereich. Kinder vieler Nationen erforschen hier gemeinsam den Himmel, das Licht, selbst Wunder. Es ist ihr Garten Eden, nicht nur, weil sie die Früchte von den Bäumen essen dürfen. In der grünen Oase im "Problembezirk" Neukölln dürfen sie sie selbst sein, sich ausprobieren, die Ruhe genießen, auch ohne die gepflanzte Symbolik  verstehen zu müssen.

Zwei Jugendliche helfen beim Heumachen. (Quelle: rbb)

Die Jungs einer einst gefürchteten türkischen Gang helfen heute bei der Heuernte im Garten, weil er sie damals aufgefangen hat, sie hier Zuflucht fanden vor der harten Neuköllner Wirklichkeit.

Film von Heiderose Häsler und Felix Krüger

Erstausstrahlung am 26.03.2017/rbb

Der Comenius-Garten - ein Paradies für alle

Der "Müllionär" von Moabit Atilay Ü. vom "Taifun Wertstoffhandel"; Quelle: rbb/Thomas Lütz
rbb/Thomas Lütz

Teil 4: Von Müllionären und Schornsteinfegerglück - Berlin putzt! Dreckige Zeiten

Die vierte Folge beginnt auf dem Hof von Wertstoffhändler Atilay Ünal. In seiner Firma werden Papier, Pappe und Kartons angeliefert, gepresst und als Rohstoff wieder an eine Papierfabrik verkauft. Ein gutes Geschäft, das Ünal inzwischen den Spitznamen "Müllionär" eingebracht hat.

Entsorgungsfahrer Volker (Quelle: rbb)
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Teil 3: Von verstopften Rohren und stillen Örtchen - Berlin putzt! Dreckige Zeiten

In der dritten Folge geht es hoch hinaus mit Bezirksschornsteinfegerin Jessica Baschin und ihren Kollegen in Rudow. Volker Reimann, Kraftfahrer für "entsorgungspflichtige Stoffe", muss Fäkalien diverser WC-Container im Speckgürtel von Berlin entsorgen. Im Stadtbad Mitte heißt es nach langer Renovierung: Wasser marsch!

Editha Krummreich, Nadja Klier (1974) © rbb/Freya Klier
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Frauen in der DDR - Wenn Mutti früh zur Arbeit geht

Waren Frauen in der DDR wirklich gleichberechtigt? Oder lediglich auf dem Papier? Am Spannungsverhältnis Berufstätigkeit und Kinderbetreuung scheiden sich bis heute die Geister.

Langhaardackel rennt mit fliegenden Ohren über Sandboden © imago/Frank Sorge
imago/Frank Sorge

Der Dackel ist zurück!

Er war schon aus dem Stadtbild verschwunden, doch jetzt kommt der frechste aller Hunde zurück. Berlins Hipster haben entdeckt, dass die tierische Brezel der perfekte Begleiter ist: handlich, unverwechselbares Design und man bekommt viel Charakter für wenig Hund. Die rbb Reporter klären auf über die neue Schwärmerei für den kurzbeinigen Charakterhund.