Berlinale-Direktor Dieter Kosslick zieht bei der Schlusszeremonie der Berlinale 2019 seinen Hut
Bild: imago/ZUMA Press

Berlinale-Beobachtungen von Thomas Schadt - Das Kino ist tot, es lebe das Kino

Regisseur Thomas Schadt begleitete Dieter Kosslick im Februar 2019 bei seinem letzten Auftritt als Leiter des beliebtesten und größten Filmfestivals Deutschlands. Vor und hinter den Kulissen konnte er ihm über die Schulter schauen. Informativ und unterhaltsam, ein Streifzug durch das Festival und dessen Geschichte.

Aus nächster Nähe konnte er dem Festivaldirektor während der 69. Berlinale vor und hinter den Kulissen mit der Kamera über die Schulter schauen. Entstanden ist ein informativer und gleichsam unterhaltsamer Streifzug durch das Festival und dessen Geschichte.

10.02.2019, Berlin: 69. Berlinale: Juliette Binoche, Schauspielerin, kommt zu der Premiere des Films «Who do you think I am».
Juliette Binoche

Mit Weltstars wie Juliette Binoche, Charlotte Rampling oder Christian Bale, die für Glamour auf den roten Teppich sorgten. Und mit Nachwuchsregisseurin und Oscar-Hoffnung Nora Fingscheidt, die mit ihrem Film "Systemsprenger" den Silbernen Bären gewann.

Zugleich fragt Thomas Schadt im Zeitalter globaler Streamingdienste nach der Zukunft des Kinos und der Bedeutung von Filmfestivals. Sein Film - eine Hommage an das größte Publikumsfestival der Welt, in dem Mainstream- und Kunstfilm erfolgreich aufeinandertreffen.

Eine Rezeptur, die sich untrennbar mit der Nachkriegsgeschichte Berlins verbindet und die, so Dieter Kosslicks Wunsch zum Ende seiner Ära, den filmverrückten Berlinern noch viele Jahre erhalten bleiben mag.

Berlinale-Beobachtungen von Thomas Schadt (2019)

Der Film ist eine Produktion der UFA Fiction im Auftrag von rbb und SWR in Zusammenarbeit mit ARTE.

Gemüsekiste, Foto: imago/Ini1110/Photocase
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Unterwegs mit Lebensmittelrettern - Teller oder Tonne

In Deutschland werden jede Sekunde 570 Kilogramm Lebensmittel entsorgt. Die Reportage schaut hinter die Kulissen der Lebensmittelrettung in Berlin und begleitet Menschen, die sich dafür engagieren.

Oberbaumbrücke Berlin Kreuzberg, 2010, Bild: imago images / Panthermedia
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- Bilderbuch - Kreuzberg

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Hochwald im Herbst bei Gegenlicht. (Quelle: imago images / alimdi)
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Ein Jahr im Wald - Leben unter Bäumen

Seelensdorf – ein kleiner Ort im Wald des Domstifts Brandenburg. Hier leben 35 Einwohner, umgeben von 1.900 Hektar Wirtschaftswald aus Kiefern, Eichen, Buchen, Lärchen und Erlen. Mitten drin: Hirsche, Wildschweine, Rehe, Füchse und Hasen. Es fährt kein Bus, es gibt keinen Laden, dafür aber ein Sägewerk mit sieben Mitarbeitern. Das ist das Reich von Förster Friedrich Hinz.

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Durch Brandenburger Alleen schlängelt sich die Deutsche Milch- und Käsestraße. Sie führt zu kleinen und größeren Höfen, die man sonst vielleicht gar nicht entdecken würde. Dort wird noch nach alter Tradition Käse gemacht. Und jetzt gerade gibt es überall auch Nachwuchs.

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Pit und Paule - die Pandajungen aus Berlin

Es gibt ein Wiedersehen mit den Pandazwillingen Meng Yuan und Meng Xiang - von den Berlinern liebevoll Pit und Paule genannt.