Designerinnen, Schneiderin mit ihrer Version des Kleides, das sich Marlene Dietrich wünschte und nie bekam, Quelle: rbb/Sabine Carbon.

- Das letzte Kleid der Marlene Dietrich

Der Modetrend der Zukunft: elektrisch leuchtende Kleidung. Der Film erzählt von Marlene Dietrichs Wunsch nach dem ultimativen, aber nie realisierten Showkleid und der Faszination von elektronischer Kleidung bis heute.

Das Erstaunliche daran ist, dass Marlene Dietrich - Star, Ikone und Trendsetterin - bereits vor fast 60 Jahren ein solch leuchtendes Kleid haben wollte.

Schneiderin Rabea Böckenfeld bei der Handarbeit am Kleid für Marlene, Quelle: rbb/Sabine Carbon
Schneiderin Rabea Böckenfeld arbeitet an einem Marlene-Dietrich-Kleid

Ein elektrisch leuchtendes Blumenkleid

Davon träumte Marlene Dietrich. "My Sweethearts", beginnt Marlene den Brief an ihren Designer Jean Louis und sein Team. "Ich brauchte Zeit für die technischen Recherchen zu unserem Projekt. Nun habe ich das Problem gelöst und glaube, dass ich gar keine Batterien mit mir herumtragen muss ..."

Der Stoff für das Kleid: eingestickter Strass und LEDs aus der Schweiz, Quelle: rbb/Felix Oehler
Eingestickter Strass mit LEDs.

Kaum eine Frau hat sich so sehr durch ihre Garderobe ausgedrückt wie Marlene Dietrich. Ihr Gestaltungswille war grenzenlos. Im Dienste ihres Publikums feilte sie an immer unglaublicheren Kreationen und Konstruktionen, die auch die Anzeichen des fortschreitenden Alters kaschieren sollten. Das belegt ein bisher unbekanntes Projekt, das sie sehr ehrgeizig während ihrer letzten Karriereetappe in Las Vegas verfolgte.

Teambesprechung bei Elektrocouture, Berlin, Quelle: rbb/Felix Oehler
Teambesprechung bei Elekrocouture

Marlene Dietrich - Designerin - Spezialeffekte-Spezialistin - Marketing-Talent

Hier wurde Marlene zur Designerin, zur Spezialeffekte-Spezialistin, zum Marketing-Talent. Wie eine Ingenieurin arbeitete sie an ihrem Entwurf, der zu fantastisch war, um zu ihren Lebzeiten realisiert zu werden. Zeichnungen und Beschreibungen befinden sich im Archiv der Marlene Dietrich Collection in der Deutschen Kinemathek in Berlin. Es sollte das großartigste Kleid von allen werden.

Wolfgang Joop mit Marlenes Brief vom November 1958, in dem sie ihrem Designer Jean Louis das leuchtende Kleid beschreibt, das sie haben möchte, Quelle: rbb/Felix Oehler
Wolfgang Joop

Wolfgang Joop begleitet die Filmemacher. Zudem wird Marlenes Traum durch die auf Elektrocouture spezialisierten Designerinnen Lisa Lang und Anja Dragan mit heutigem Know-how und Hightech-Materialien Realität.

Film von Sabine Carbon und Felix Oehler

Erstausstrahlung am 07.05.2017/arte/rbb

Blumenwiese nahe Angermünde (Quelle: dpa)
dpa-Zentralbild

Bilderbuch - Die Uckermark

Die Uckermark - unzählige Seen, sanfte Hügel und endlose Rapsfelder, die "Toskana des Nordens", eine Sehnsuchtslandschaft zum Träumen und Nichtstun.

Ramona und Thomas Schubert vor ihrer zukünftigen Landpension in Neulietzegöricke, Foto: rbb
rbb Presse & Information

Von historischem Backstein und zahlenden Besuchern - Mein Traumhaus mit Geschichte (2/2)

Nach etwa einem Jahr sieht Denkmalpfleger Arne Cornelius Wasmuth das Ehepaar Ramona und Thomas Schubert in Neulietzegöricke an der Oder wieder. Die Eröffnung ihrer Landpension steht kurz bevor. In Tremsdorf bei Potsdam wollen der ehemalige Taekwondo Weltmeister Lukas Szybowski und seine Partnerin Birgit von Bruchhausen mit drei Töchtern in eine historische Scheune ziehen.

Das Kranzler Eck bei Nacht. © rbb/Stephan Düfel
rbb Presse & Information

Bilderbuch - Berlin-Charlottenburg

Auf den ersten Blick scheint sich in Charlottenburg kaum etwas zu verändern. Die Sehenswürdigkeiten sind immer noch die alten: das Schloss Charlottenburg, das Olympiastadion und natürlich der Kurfürstendamm, der berühmteste Boulevard der Stadt.

Striche ziehen; 1989 West-Berliner Mauerseite, Quelle: rbb/MDR/realistfilm

Subkultur und Diktatur - Striche ziehen

Ein Film, der von der Spannung zwischen Subkultur und Diktatur erzählt. Ex-DDR, Punkmusik, Mauer, Verrat, Knast und Ausreise in den Westen - Vergnügt, lärmend und wütend nehmen sich die Protagonisten Freiheiten heraus, die scheinbar undenkbar waren.