Ein sowjetischer t34 Panzer (Quelle: imago)
Bild: imago stock&people

- Der große Abzug - Die Alliierten gehen (1/2)

Der Film erinnert an die entscheidenden Ereignisse jener Jahre, schildert mit den Bildern von damals eine Zeit zwischen Euphorie und Unsicherheit, erzählt von den Erlebnissen und Begebenheiten, den heiteren, kuriosen und auch traurigen, festgehalten in den Erinnerungen von Deutschen und Russen.

Vor 20 Jahren, am 31. August 1994 verlassen die letzten Besatzungstruppen Deutschland. Damit gehören auch sowjetische Panzer auf deutschem Boden der Vergangenheit an. Bis 1991 waren über 550.000 sowjetische Soldaten und Zivilangehörige auf dem Gebiet der DDR stationiert. Schon am 12. September 1990 haben die Siegermächte im Zwei-plus-Vier-Vertrag ihre Verantwortlichkeit und Rechte in Bezug auf Deutschland für beendet erklärt.

Symbolbild: Ein russischer Soldat schraubt vorsichtig den Roten Stern vom rostigen Tor des Kasernenhofs (Quelle: dpa)

Die in Deutschland stationierten Westalliierten führen in nur vier Jahren eine große Truppenreduzierung durch, die Sowjetsoldaten müssen bis Ende August 1994 restlos abziehen. Es handelt sich um den größten Rückzug in der Militärgeschichte. Eine halbe Million Menschen, hunderttausende Tonnen Munition, tausende Panzer, hunderte Kampfjets, Hubschrauber ... Diese einzigartige logistische Leistung hat Spuren hinterlassen, in der Landschaft und bei den Menschen. Auf deutscher wie auf russischer Seite.

Film von Christian Klemke

Erstausstrahlung 26.08.14/ rbb

Der große Abzug Teil 2

Teufelsberg (Quelle: rbb/Matthias Gabriel)
rbb/Matthias Gabriel

Der große Abzug - Das Erbe der Alliierten (2/2)

Der Film erzählt die Geschichte nach dem "großen Abzug", er führt nach Wünsdorf, dem ehemaligen Sitz des Oberkommandos der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland, auf den Teufelsberg mit seiner stillgelegten US-Abhörstation und in die ehemalige französische Wohnsiedlung Cité Foch. Auch die russische Offizierssiedlung Kubinka bei Moskau wird besucht.