Foto auf dem James Mason, Sophia Loren und Michal Waszynski Kaffee trinken. Bild: (rbb/Matthias Miegel)
Foto auf dem James Mason, Sophia Loren und Michal Waszynski Kaffee trinken | Bild: rbb/Matthias Miegel

- Der Prinz und der Dybbuk

Wer war Moshe Waks, der 1904 als Sohn eines armen jüdischen Schmiedes geboren wurde und als Prinz MichaI Waszynski 1965 in Italien starb? War er ein Wunderkind des Kinos oder ein raffinierter Betrüger?

Wer war Moshe Waks, der 1904 als Sohn eines armen jüdischen Schmiedes aus der Ukraine geboren wurde und als Prinz MichaI Waszynski 1965 in Italien starb? War er ein Wunderkind des Kinos, ein raffinierter Betrüger oder ein Mann, der filmische Illusion und Realität nicht auseinanderhalten konnte?

Foto von Michal Waszynski in Polen, 1937 (Bild: rbb/Matthias Miegel)
Foto von Michal Waszynski in Polen, 1937

Eine filmische Reise auf den Spuren von MichaI Waszynski. Als Regisseur und später als Produzent von Hollywood-Filmen in Italien und Spanien schuf Waszynski über 40 Filme. Er arbeitete mit Stars wie Sophia Loren, Claudia Cardinale und Orson Welles. Seine eigentliche Obsession aber galt dem Film "Der Dybbuk", bei dem er 1937 Regie führte. Der Film gilt nicht nur als einer der geheimnisvollsten jiddischen Filme der Filmgeschichte; er spiegelt auch Waszynskis ruheloses Leben mit vielen ungelüfteten Geheimnissen wider.

Foto von Waszynski auf dem Höhepunkt seiner Karriere in Madrid, 1963 (Bild: rbb/Matthias Miegel)
Foto von Waszynski auf dem Höhepunkt seiner Karriere in Madrid, 1963

Die Filmemacher Elwira Niewiera und Piotr RosoIowski nehmen in "Der Prinz und der Dybbuk" Waszynskis Spur auf und folgen ihr nach Polen, in die Ukraine und die USA, nach Italien, Israel und Spanien. Für ihr faszinierendes Porträt eines menschlichen Chamäleons, das kontinuierlich Namen, Religion, Titel und Länder wechselte, um seine eigene Lebensgeschichte wie ein Filmdrehbuch zu schreiben, wurden die beiden in Venedig mit dem Löwen für den Besten Dokumentarfilm und mit dem Polnischen Filmpreis 2019 ausgezeichnet.

Film von Elwira Niewiera und Piotr Rosolowski

Erstausstrahlung 01.09.2019/rbb

Bau eines "parasitären Hauses" in Bernau (Bild: rbb)
rbb/Kobalt

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Schloss Sanssouci: Ein Ort – der Zeit scheinbar enthoben. Im Sommer, im Sonnenglanz, erstrahlt es in ganzer Pracht, Schönheit und Eleganz. Das kleine Lustschloss war schon im 18. Jahrhundert ein Publikumsmagnet und ist es bis heute. Auch, weil es wie kein anderer Platz verwoben ist mit der Geschichte seines Schöpfers - Friedrichs des Großen.

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Mitten im Frankfurter Stadtzentrum verfällt seit Jahren ein eindrucksvolles Gebäude. Das alte "Lichtspieltheater der Jugend", das seit 21 Jahren geschlossen ist. Engagierte Bürgerinnen und Bürger wollten sich damit nicht abfinden.

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rbb/Anke Blumenthal

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Die Rückkehrer-Welle rollt aus der ganzen Welt. Die Lausitz ist ein beliebtes Landefeld. Die rbb Reporter begleiten vier Protagonisten in ihrem Alltag, zeigen Hindernisse und Wagnisse.