Die Spree im Spreewald, Bild: imago image/ Westend61
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Wie Raubbau und Klimawandel einen Fluss verändern - Die Spree in Gefahr

Wilde Natur - aber auch Eisenlasten, die das Wasser braun färben, der romantische Spreewald mit seinen tausend Fließen - und an der Mündung die Metropole Berlin. Menschen haben sie im Laufe von Jahrhunderten geformt und reguliert.
Film von Wolfgang Albus (2019/rbb)

Im Spreewald wird bereits mit Eisenocker belastetes Wasser in die Hauptspree gespült. © rbb/Wolfgang Albus

Die Spree: ein großartiges Öko-System und in Gefahr

Die Spree ist ein Fluss in Not - das wird in Zeiten der Dürre überdeutlich. Sie hängt am Tropf versiegender Talsperren. Andererseits kämpfen Fischbestände in der Hauptstadt ums Überleben, wenn der ersehnte Regen dann den Unrat aus der Kanalisation ins Wasser spült. Unterdessen träumen die Berliner von Flussbadeanstalten in sauberen Fluten, die einst alltäglich waren. 

Am Mühlenwehr in Spremberg ist das einst klare Wasser der Spree rostrot gefärbt. © rbb/Wolfgang Albus
Am Mühlenwehr in Spremberg ist das einst klare Wasser der Spree rostrot gefärbt.

Die filmische Reise startet dort, wo die Spree in die Havelgewässer mündet. Sie verfolgt den Fluss aufwärts bis zur brandenburgisch-sächsischen Grenze. So gut wie jeder Flusskilometer wurde durch menschliches Eingreifen in den vergangenen Jahrzehnten verändert.

Das gilt sogar für den idyllischen Spreewald, der von seinen Bewohnern aus einem Sumpf geformt wurde. Aber auch preußische Wasserbauingenieure und der Bergbau veränderten den Fluss grundlegend. Die Wasserqualität leidet noch heute unter den Spätfolgen der Braunkohle-Förderung. Rostrotes Wasser und Sulfat sind die auffälligsten Zeichen.

Der Film lotet die aktuellen Bedrohungen aus und zeigt den Fluss aus einer neuen und unbekannten Perspektive. 

Film Wolfgang Albus

Erstausstrahlung am 16.07.2019/rbb

Flussauf, Flussab, Folge 2: Ulricke Finck begegnet in ihrem Kajak der Rettungswacht auf dem Müggelsee, Foto: rbb
rbb Presse & Information

Ulrike Finck paddelt vom Müggelsee zum Kriensee - Flussauf, flussab (S02/E02)

"Flussauf, flussab" paddelt Ulrike Finck mit dem Kajak vom größten Berliner See bis zum kleinen Kriensee im Brandenburgischen. Unterwegs begegnet sie sportlichen Paddlern, entspannten Sonnenbadern, PS-verrückten Speedbootfans und einem Team der Wasserschutzpolizei.

Ulrike Finck im Kajak (Quelle: rbb)
dfg

Ulrike Finck paddelt von Fürstenberg zum Tegeler See - Flussauf, flussab (S02/E01)

Ein kleiner Garten direkt am Wasser, ein einsamer Steg am See oder eine abwechslungsreiche Kanutour durch die Wildnis: So sieht ein perfekter Sommer vor der Haustür aus! Ulrike Finck trifft Freizeitkapitäne mit schicken Booten, Camper mit verrückten Gefährten, findige Schiffsbastler und natürlich viele Wasserfreunde und Sonnenanbeter.

Kleines Schloss im Schlossberg Babelsberg, Imago/Goeffrey

Die Havelschlösser von oben

Preußens Könige und Prinzen schätzten schöne Aussichten. Am Ufer der Havel bauten sie ihre Sommerschlösser und Parks. Vom Pfingstberg bis zur Pfaueninsel - der Film erkundet sechs Havelschlösser aus der Vogelperspektive und stellt ihre besondere Geschichte vor.

Die Havel von oben

Der Film zeichnet den Verlauf des über 300 Kilometer langen Fließgewässers nach, von der Quelle im Müritz-Nationalpark über die zahlreichen Seen der Hauptstadtregion, den Havelschlössern der preußischen Könige und Prinzen, bis hin zur Elbmündung bei Havelberg.

Das Kranzler Eck bei Nacht. © rbb/Stephan Düfel
rbb Presse & Information

Bilderbuch - Berlin-Charlottenburg

Auf den ersten Blick scheint sich in Charlottenburg kaum etwas zu verändern. Die Sehenswürdigkeiten sind immer noch die alten: das Schloss Charlottenburg, das Olympiastadion und natürlich der Kurfürstendamm, der berühmteste Boulevard der Stadt.