Tag und Nacht herrscht Betrieb in der Notaufnahme der Charité © rbb/Manfred Pelz
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Tag und Nacht herrscht Betrieb in der Notaufnahme der Charité. | Bild: rbb/Manfred Pelz

- 24h Charité

Tag und Nacht herrscht Betrieb im größten Universitätsklinikum Europas – jährlich werden hier etwa 130.000 Patienten behandelt. Die Charité ist berühmt für ihre wissenschaftlichen Leistungen, aber auch für die Behandlung fast aussichtsloser Fälle. 24 Stunden beobachten rbb-Teams Patienten, Ärzte und Wissenschaftler an traditionsreichen und neuen Standorten der Charité.

Schwester Luna in der Notaufnahme der Charité © rbb/Manfred Pelz
Schwester Luna in der Notaufnahme der Charité.

Die Zentrale Notaufnahme am Campus Charité Mitte

Am frühen Morgen ist es in der Zentralen Notaufnahme am Campus Charité Mitte noch ruhig. Das Team aus Fachärzten und Pflegepersonal versorgt Patienten mit Unfällen und akuten Erkrankungen. Wer hierher kommt, wird rasch begutachtet, zum Beispiel von Schwester Luna: ist es ein dringender Fall, wer kann länger warten? Die Notaufnahme ist mit allen klinischen Bereichen der Charité vernetzt.

Hochmoderne Frühgeborenen-Klinik am Campus Charité Mitte

Ebenfalls in Mitte hat die Frühgeborenen-Medizin ihr Zuhause. Die Kinder, denen in Berlin-Mitte der Start ins Leben erleichtert wird, sind vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen. Die Kleinen müssen unterstützt werden, damit ihre Organe sich entwickeln können und die Wärmeregulation stabilisiert wird.

Dafür setzt man hier auf Hightech-Medizin, aber auch auf das Wichtigste, das ein frühgeborener Mensch braucht: Hautkontakt zum Warmhalten mit den Eltern. Auf dieser neuen Station können die Eltern im Zimmer ihrer Kinder übernachten und immer da sein, wenn ihre Kinder sie brauchen - mithilfe von Fachärzten und speziellen Kinderkrankenschwestern, die das Wachsen der Kleinen engmaschig überwachen.

Eine der größten deutschen Augenheilkunde-Zentren am Campus Virchow

Die Augenklinik am Campus Virchow ist eines der größten deutschen Zentren für Augenheilkunde. Klinikleiterin Prof. Dr. Antonia Joussen und ihr Team behandeln sämtliche Erkrankungen des Auges, von der Netzhautablösung über den grünen Star, bis zur Hornhauttransplantation. Auch die Forschung wird hier großgeschrieben, damit in Zukunft bei möglichst noch mehr Menschen das bedrohte Augenlicht gerettet werden kann.

Psychiatrie am Campus Benjamin Franklin

In der Psychiatrie am Campus Benjamin Franklin behandelt man Depressionen. Neben Medikamenten und Gesprächstherapien soll auch ein Schlafentzug die Unordnung im Gehirnstoffwechsel wieder ordnen. Das scheint paradox, ist aber wissenschaftlich gut untersucht und eine positive Wirkung nachgewiesen. Patienten und Therapeuten bleiben gemeinsam wach, damit der kommende Tag für die Patienten nicht mehr so dunkel aussieht.

Film von Erika Brettschneider, Ursula Stamm und Svenja Weber

Erstausstrahlung in der 30-min-Länge am 13.01.2018/rbb

Das Künstlerpaar, Loveparade- Mitbegünderin und Geigerin Danielle de Piccotto und Alexander Hacke (Bassist der "Einstürzenden Neubauten"), Quelle: rbb/Sylvia Steinhäuser
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Die lange Reise des Künstlerpaars Danielle de Picciotto und Alexander Hacke - Traumfänger

Das Künstlerpaar, die Loveparade- Mibegünderin und Geigerin Danielle de Picciotto und Alexander Hacke, Bassist der "Einstürzenden Neubauten", tourte um die Welt, lebte aus dem Koffer. Nun kehren sie nach Berlin zurück. Hier möchten sie ein künstlerisches Zentrum, einen internationalen Treffpunkt für Künstler gründen. Der Film begleitet sie auf der Suche nach einer Location und bei Clubauftritten.

Preisgekröntes Kartoffelgericht von Sternekoch Alexander Dressel, Foto: rbb
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Entdecke Brandenburg - Tarfuffoli - Rin in die Kartoffeln!

Bis zu 7.000 Menschen strömen am letzten Septemberwochenende auf den Acker von Bauer Peter im märkischen Philadelphia und ernten Kartoffeln. Zwischen 60 und 70 Tonnen werden sie am Ende der zwei Dorffest-Tage aus der Erde geholt haben. Bei der Reportage "Tartuffoli - Rin in die Kartoffeln!" dreht sich alles um die Heldengeschichte der Kartoffel.

Im Keller von Schloss Beichlingen, welches als Isolierungslager geplant war, Quelle: rbb
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Wie die DDR ihre Bürger wegsperren wollte - Honeckers unheimlicher Plan

Es ist ein perfider Plan für den "Tag X": Mit einem speziellen Codewort an alle 211 MfS-Kreisdienststellen wird eine ungeheurere Maschinerie in Gang gesetzt. DDR weit werden innerhalb von 24 Stunden über 2.900 Personen festgenommen und über 10.000 in vorbereitete Isolierungslager verschleppt.