Abfallsack voller Unrat (Bild: rbb)
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- Die Müllsammler von nebenan

Jeder kennt das: Plastikmüll, Zigarettenkippen, kaputter Hausrat türmen sich in den Straßen und Parks. Immer mehr Berliner und Brandenburger wollen das nicht länger hinnehmen und packen selbst an. Sie reinigen Straßen, Flüsse und Parks in Eigenregie und fördern dabei Erstaunliches zutage.

Freiwillige Müllsammler am Landwehrkanal in Neukölln (Bild: rbb)

Wer durch die Straßen der deutschen Hauptstadt spaziert, spürt es fast überall: Berlin hat ein Müllproblem. Auch mehr als zwanzig Jahre nach Abschaffung der kostenlosen Sperrmüllabholung schaffen es viele Einwohner nicht, ihren ausgemusterten Hausrat auf einen der zahlreichen Wertstoffhöfe zu transportieren, um ihn dort kostenlos entsorgen zu lassen. Stattdessen finden sich überall in der Stadt alte, kaputte Möbel und Matratzen, oft mit dem Spruch "zu verschenken" dekoriert.

Beate Ernst von der Initative "Alles im Fluss" vor überfülltem Container mit Plastikmüll (Bild: rbb)

Vier Millionen Euro gibt der Senat jedes Jahr für die Beseitigung illegaler Müllkippen aus. Doch die Männer und Frauen in Orange kommen kaum hinterher. Auch, weil täglich neue Flaschen, Zigaretten und Plastikunrat auf der Straße landen. Auch in manchen Brandenburger Orten schmuddelt es heftig vor sich hin. Immer mehr Bürger wollen das nicht länger hinnehmen und packen in ihrem Kiez selbst an. Sie organisieren sich in Nachbarschaftsinitiativen und planen regelmäßig Aktionen, um den schlimmsten Dreck selbst zu beseitigen. Ihr Appell an Politik und Mitbürger: "Kümmert euch endlich um eure Stadt!".

Film von Yves Guillaume, Daniel Hartung und Anne Morgan

Erstausstrahlung 09.10.2019/rbb  

Gemüsekiste, Foto: imago/Ini1110/Photocase
imago/Ini1110/Photocase

Unterwegs mit Lebensmittelrettern - Teller oder Tonne

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Marcel Breuer mit seinem "Harem" (v.l.: Marta Erps-Breuer, Katt Both und Ruth Hollos-Consemüller) / Foto: Erich Consemüller, um 1927. Copyright: Klassik Stiftung Weimar, Dr. Stephan Consemüller.
Klassik Stiftung Weimar, Dr. Stephan Consemüller.

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