Anni am Limit: Zwischen Leben und Sterben - Anni im Kreißsaal, Foto: rbb/Norbert Lübbers/Alpha Container GmbH
rbb/Norbert Lübbers/Alpha Container GmbH
Bild: rbb/Norbert Lübbers/Alpha Container GmbH

- Anni am Limit (1/3)

Das Leben - ein Meer an Möglichkeiten. Auch Anni Dunkelmann hat Fragen: Wer bin ich? Wer will ich sein? Was will ich im Leben noch erreichen? Die rbb-Reporterin geht dorthin, wo der Blick aufs Wesentliche ganz klar wird: an den Anfang und an das Ende des Lebens.

Auf der Geburtsstation begleitet Anni Dunkelmann Hebamme Elke durch die Nachtschicht. Anni hilft, das Bett im Kreißsaal zu beziehen, tastet Bäuche ab, erlebt den Kampf im Kreißsaal und das Wunder des Lebens. "Leben und Tod liegen bei uns manchmal sehr nah beieinander", sagt Hebamme Elke.

Anni begleitet eine Schwangere von den ersten Wehen bis zum Wiegen des Neugeborenen. Daneben sieht manches, mit dem Anni im Alltag sonst hadert, ganz schön blass und unwichtig aus.

Anni am Limit: Zwischen Leben und Sterben - Anni und Karl Meyer, Foto: rbb/Norbert Lübbers/Alpha Container GmbH
Bild: rbb/Norbert Lübbers/Alpha Container GmbH

Im Altenheim lernt Anni Karl kennen. Der Musik- und Theaterpädagoge ist unheilbar krank und weiß, dass er bald sterben wird. Und obwohl das mit 60 viel zu früh ist und sein Körper jeden Tag weniger kann, hat er so viel Lebensfreude, dass er Anni sogar noch etwas abgeben kann.

"Mit dem Leben davon gekommen ist schließlich noch keiner" sagt Karl. Anni begleitet Karl und seinen Sterbebegleiter Jürgen beim Rollstuhlrennen durch den Park und lernt, wie befreiend es sein kann, einfach mal über den Tod zu sprechen.

Zwischen Leben und Sterben stellt sich Anni Dunkelmann die wesentlichen Fragen: Was ist ein gutes Leben? Was gibt unserem Dasein Sinn? Am Anfang und am Ende des Lebens nimmt sie dabei unvergessliche Momente mit.

Film von Patricia Corniciuc
Erstausstrahlung 16.01.2019/rbb

Filmszene: Kapital, zwei junge Männer lesen auf einer Couch, Che Guevara-Poster an der Wand, Quelle: rbb

Die 60er Jahre in Berlin - Mauerkinder

Die 60er Jahre in Berlin sind Mauerbau und Studentenrevolte, Beatmusik und Singebewegung, Minirock und Lange Haare, freie Liebe und Drogen. Ein wildes Jahrzehnt im Schatten des Kalten Kriegs. Berliner aus Ost und West, die damals Kinder und Jugendliche waren, erzählen, was sie trotz trennender Mauer verband, wie politische Ereignisse sie prägten und wie sie ihren Weg fanden in eine neue Zeit.

Fluchtfahrzeug Cadillac, Baujahr 1957 © rbb/Hans Sparschuh
rbb Presse & Information

Fluchthelfer im Kalten Krieg - Mit dem Cadillac durch die Mauer

Es waren junge Leute aus der Bundesrepublik und West-Berlin, die dafür die eigene Freiheit oder sogar ihr Leben riskierten. Den Autoren Hans Sparschuh und Rainer Burmeister geht es in ihrer Dokumentation um die ideellen Motivationen des Handelns in Zeiten des Kalten Krieges, um Zivilcourage und Freiheitswillen.

Die Autoren Anja Widell und Constantin Stüve studieren den ehemaligen Mauerverlauf; Quelle: rbb
rbb Presse & Information

Leben auf dem Grenzstreifen - Wo war eigentlich die Mauer?

Die Mauer ist am 5. Februar 2018 genauso lange weg, wie sie da war. Grund genug für die rbb-Reporter Anja Widell und Constantin Stüve den ehemaligen Grenzstreifen zu erkunden. Auf ihrem Weg rund um das frühere West-Berlin stoßen sie auf skurrile Geschichten, Erinnerungen und vor allem neues Leben.

Günter Schabowski beim Verlesen (Quelle: NDR/Norbert Kuhröber)
NDR/Norbert Kuhröber

Schabowskis Zettel

Das Doku-Drama von Marc Brasse und Florian Huber - umgesetzt im Stil der US-Serie "24" - verfolgt mehrere Protagonisten über die entscheidenden Stunden jenes historischen Tages. Es sind: Gerhard Lauter, der Mann, der den Zettel schrieb, Günter Schabowski, der Mann, der einen Fehler machte und Harald Jäger, der Mann, der die Grenze öffnete.