Tiertafel Berlin (Quelle: dpa/Pilick)
dpa/Pilick
Bild: dpa/Pilick

- Berliner Tiertafel vor dem Aus?

Vier Tonnen Futter verteilt die Berliner Tiertafel jeden Monat an bedürftige Menschen, denen das Geld für die Pflege ihrer Tiere fehlt. Doch die Einrichtung hat ein Riesenproblem. Der Mietvertrag wurde gekündigt. Bis Ende des Jahres muss eine neue Bleibe her. Die Reportage zeigt die schwierige Suche.

Es sind Menschen wie Stefan Schröder, die alle zwei Wochen in der Mörikestraße in Berlin-Treptow anstehen. Für kostenloses Tierfutter. Der 38-Jährige ist Hartz-4 Empfänger und hat nicht genügend Geld, um seine zwei Katzen zu ernähren. Er ist einer von über 300 Hilfsbedürftigen, die bei der Berliner Tiertafel versorgt werden.

Seit 2008 gibt es die Einrichtung in einer alten Baracke, die der Bezirk Treptow-Köpenick jetzt abreißen will. Hier soll stattdessen ein neuer Kieztreff entstehen. Die Tiertafel könnte darin zwar 30 Quadratmeter nutzen, das sei jedoch "viel zu klein", sagt Linda Oldenburg, die Vorsitzende des Vereins. Eine neue Unterkunft muss her, doch der Berliner Immobilienmarkt ist angespannt. Die Zeit läuft. Wenn bis Ende des Jahres kein neuer Ort gefunden wird, bedeutet es das endgültige Aus. Was tun? Schließlich geht es hier nicht nur um die Versorgung der Vierbeiner. Für die meisten Bedürftigen, die durch Schicksalsschläge in finanzielle Not geraten sind, sind ihre Tiere der letzte Halt in schwierigen Zeiten.

Auch für Kerstin Ciborovius. Die 56-Jährige lebt mit ihrem Hund "Hühnchen" in Berlin-Marzahn. Sie hat große Angst vor der drohenden Schließung. Die rbb-Reporter zeigen die Suche der ehrenamtlichen Helfer nach einer neuen Bleibe und begleiten Notleidende, die auf die Unterstützung der Tafel angewiesen sind.
 

Film von Michael Scheibe und Sibylle Gollwitzer
Erstausstrahlung 9.12.2018/ rbb

Teufelsberg (Quelle: rbb/Matthias Gabriel)
rbb/Matthias Gabriel

Der große Abzug - Das Erbe der Alliierten (2/2)

Der Film erzählt die Geschichte nach dem "großen Abzug", er führt nach Wünsdorf, dem ehemaligen Sitz des Oberkommandos der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland, auf den Teufelsberg mit seiner stillgelegten US-Abhörstation und in die ehemalige französische Wohnsiedlung Cité Foch. Auch die russische Offizierssiedlung Kubinka bei Moskau wird besucht.

Hier bin ich, als ich erschossen wurde", sagt Ireneusz Cuglewski. Quelle: rbb

Der Tag, als ich erschossen wurde

In dem Film erinnern sich Polen an den deutschen Überfall am 1. September 1939. Der 84-jährige Ireneusz Cuglewski erzählt, wie die deutsche Wehrmacht sein Dorf überfallen hat.

Ein sowjetischer t34 Panzer (Quelle: imago)
imago stock&people

Der große Abzug - Die Alliierten gehen (1/2)

Der Film erinnert an die entscheidenden Ereignisse jener Jahre, schildert mit den Bildern von damals eine Zeit zwischen Euphorie und Unsicherheit, erzählt von den Erlebnissen und Begebenheiten, den heiteren, kuriosen und auch traurigen, festgehalten in den Erinnerungen von Deutschen und Russen.

Modell des Dübener Eis auf einem Tisch, Quelle: rbb
rbb

Das Dübener Ei

Das Dübener Ei ist ein kleiner Campingwagen, der inzwischen nur noch selten zu sehen ist. Der beliebte Schauspieler Horst Krause präsentiert das tropfenförmige Kult Objekt, mit dem sich früher unzählige DDR-Urlauber ihren kleinen Traum von Freiheit erfüllten.

Henryk Wichmann (li.) vor Ort. © rbb/Peter Hartwig
rbb Presse & Information

Herr Wichmann aus der dritten Reihe

Ein tragikomischer Dokumentarfilm von Andreas Dresen über die Mühen der Ebene, über das, was Politik und Demokratie in der rauen Praxis bedeuten: im Plenum, den Landtagsfluren, dem Lebensalltag im Wahlkreis.