Spreewaldhaus © rbb/Lea Marie Lembke

- Das Spreewaldhaus

Das Spreewalddorf Burg und seine einzigartige Streusiedlung locken die Touristen. Die rbb Reporter haben das Projekt ein Jahrzehnt lang begleitet und sind natürlich beim Einweihungsfest dabei.

Viele der alten Spreewaldhäuser sind nach der Wende verfallen, weil ihre Eigentümer sich die Sanierung nicht leisten können. So war es auch in Burg‑Kauper. Beinahe wäre das älteste Haus verschwunden – wenn sich nicht ein paar Enthusiasten zusammengetan hätten.

Mit dem Kahn oder im Paddelboot kommen die Urlauber über die Fließe des Spreewaldes und bestaunen die alten Häuser. Ihre Sanierung ist teuer und aufwändig. Einen Denkmalfonds gibt es in Brandenburg nicht. In Burg‑Kauper hielten Architekten, Restauratoren und Handwerker aus dem Dorf, aus Cottbus und sogar aus Berlin dagegen. Sie nahmen viele Hürden, erlebten einige Überraschungen und hatten oft genug Gründe, alles hinzuwerfen. Eines fehlte immer: Geld. Aber sie haben es geschafft und retteten das Haus.

Sie nahmen es auseinander wie ein Spielzeughaus und bauten es an anderer Stelle wieder auf. Es dauerte zehn Jahre. Restaurator Jens Uwe Möbert, die Architektinnen Gabriele Höppner und Petra Schulz stehen stellvertretend für die Freiwilligen. Sie opferten Urlaub, Wochenende, Feierabend. Und nun ist endlich Einweihungsfest.

Film von Dagmar Lembke

Erstausstrahlung am 11.07.2015/rbb

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