Ein Brandenburger in Sibirien
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- Ein Brandenburger in Sibirien

Sehnsucht nach unberührter Natur hatte Ulf Siebach schon immer. Jetzt hat er sein Paradies gefunden. Der Brandenburger ist ausgewandert, nach Sibirien. Die rbb Reporter begleiten Ulf Siebach, der sich selbst "Sibirienwolf" nennt, eine Woche lang in seiner neuen Heimat. Und das in der Jahreszeit, die alle mit diesem Landstrich verbinden – im sibirischen Winter.

Gemeinsam mit seiner Frau Vita und der kleinen Tochter Paulina lebt er in Russland. Fast 6500 Kilometer entfernt von seiner Heimatstadt Beelitz. Die rbb Reporter begleiten Ulf Siebach, der sich selbst "Sibirienwolf" nennt, eine Woche lang in seiner neuen Heimat. Und das in der Jahreszeit, die alle mit diesem Landstrich verbinden – im sibirischen Winter.

Ein Brandenburger in Sibirien

Ulf Siebach hat in Südsibirien ein ca. 4 Hektar großes Gelände gepachtet, auf dem er leben will und auf dem er auch Touristen empfangen möchte. Dafür schuftet er. Ein Gästehaus, eine Banja und ein Holztippi hat er schon gebaut.

Seinen 50. Geburtstag feiert Ulf Siebach mit neuen russischen Freunden. Doch es gibt auch Menschen, die er vermisst. Ist er an seinem Ziel angekommen? Der runde Geburtstag ein Zeitpunkt um Zwischenbilanz zu ziehen.

Ein Brandenburger in Sibirien

Man braucht Toleranz und Offenheit und muss sehr genau wissen, was man will und was einem wichtig ist.

Die Reportage berichtet auch über das Leben in Russlands Dörfern. Denn Ulf braucht Unterstützung von Einheimischen. Da treffen verschiedene Arbeits- und Lebensauffassungen aufeinander. "Man braucht Toleranz und Offenheit und muss sehr genau wissen, was man will und was einem wichtig ist", sagt Ulf Siebach. Gibt es Probleme, dann entschädigt die unberührte Natur der sibirischen Taiga. Ein Brandenburger ist in Sibirien angekommen.

Film von Britta Wulf

Erstausstrahlung 29.12.18/rbb

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