Ein Mann mit einer Kippa steht in Berlin vor dem Brandenburger Tor (Quelle: imago/Mang)
imago stock&people/Mang
Bild: imago stock&people/Mang

Wie antisemitisch ist Berlin? - Feindbild Jude

Die rbb Reporter gehen der Frage nach dem Lebens- und Sicherheitsgefühl von Juden und Israelis nach, die in Berlin ihr Zuhause gefunden haben oder schon immer hier leben.

Eine Frau wird in der S-Bahn angegriffen und beschimpft, weil ein Davidstern an ihrer Halskette hängt. Als Reaktion auf solche Übergriffe rät der Zentralrat der Juden inzwischen davon ab, sich öffentlich als Jude zu erkennen zu geben. Es sei zu gefährlich geworden.

Allein für das erste Halbjahr 2018 geht die Polizei von rund 80 antisemitischen Straftaten in Berlin aus. Yorai Feinberg lebt schon seit sechs Jahren in Berlin. Der israelische Restaurantbesitzer erhält bis heute Morddrohungen, weil seine Freunde ein Video eines antisemitischen Übergriffs auf ihn in den sozialen Netzwerken veröffentlichten.

Der 37-Jährige lebt damit, dass die Polizei alle zwei Stunden vor seinem Restaurant parkt, um Präsenz zu zeigen. Rebecca de Vries lebt nicht offen jüdisch. Doch auch sie hat bereits Judenfeindlichkeit zu spüren bekommen.

Die rbb Reporter begleiten die junge Frau zu ihrer Großmutter, einer Holocaust-Überlebenden. Beide Generationen erzählen von ihren Antisemitismus-Erfahrungen in den frühen 30er Jahren und heute, die sich zum Teil nur wenig voneinander unterscheiden.

Film von Simone Brannahl und Philipp Rückriem
Erstausstrahlung 04.11.2018/rbb

Trockenes Feld, darüber Haufenwolken, Bild: imago-images/chromorange
Bild: imago-images/chromorange

Sommer der Extreme - Donner, Dürre, Dauerbrände

Der Sommer 2019 war zweifellos ein Sommer der Extreme: Hitzerekorde, Starkregen, Orkanböen, wochenlange Dürre, verheerende Waldbrände.

Fanblock 1. FC Union mir großer Unoin-Fahne (Bild: imago-images/Camera 4)
imago-images/Camera 4

Über Union und seine Fans - Eisern in der 1. Liga

Die Eisernen spielen erstmals in der 1. Bundesliga. Kann der Verein seine Traditionen bewahren, ein echtes Fußballerlebnis bieten ohne viel Kommerz? Die rbb Reporter begleiten die Köpenicker durch die ersten Spieltage zwischen Bratwurst, Bier und Fan-Trikots.  

Fräulein Kimchi an ihrem Stand, Quelle: rbb
rbb

Spitzenköchinnen für Berlin - Frauen an den Herd

Die rbb Reporter fragen nach, wie frauenfeindlich die Spitzengastronomie wirklich ist und zeigen eine Generation von Köchinnen, die nicht mehr bereit ist, das Feld allein den Männern zu überlassen.

Teufelsberg (Quelle: rbb/Matthias Gabriel)
rbb/Matthias Gabriel

Der große Abzug - Das Erbe der Alliierten (2/2)

Der Film erzählt die Geschichte nach dem "großen Abzug", er führt nach Wünsdorf, dem ehemaligen Sitz des Oberkommandos der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland, auf den Teufelsberg mit seiner stillgelegten US-Abhörstation und in die ehemalige französische Wohnsiedlung Cité Foch. Auch die russische Offizierssiedlung Kubinka bei Moskau wird besucht.

Hier bin ich, als ich erschossen wurde", sagt Ireneusz Cuglewski. Quelle: rbb

Der Tag, als ich erschossen wurde

In dem Film erinnern sich Polen an den deutschen Überfall am 1. September 1939. Der 84-jährige Ireneusz Cuglewski erzählt, wie die deutsche Wehrmacht sein Dorf überfallen hat.