Fräulein Kimchi an ihrem Stand, Quelle: rbb
rbb
Bild: rbb

Spitzenköchinnen für Berlin - Frauen an den Herd

Die rbb Reporter fragen nach, wie frauenfeindlich die Spitzengastronomie wirklich ist und zeigen eine Generation von Köchinnen, die nicht mehr bereit ist, das Feld allein den Männern zu überlassen.

Weibliche Küchenchefs sind nach wie vor rar. Besonders in der Spitzengastronomie stehen nur sehr wenige Frauen am Herd. Das ist in Berlin nicht anders als im Rest Deutschlands. Der raue Umgangston, die strenge Hierarchie, die körperlich schwere Arbeit und die familienfeindlichen Arbeitszeiten sind nur einige der Gründe, warum die Restaurantküche immer noch weitestgehend eine Männerdomäne bleibt. Die rbb Reporter begleiten die Spitzenköchinnen Sonja Frühsammer, Sophia Rudolph, Lauren Lee und Rike Schindler. Es ist ein Blick in die neue weibliche Berliner Gastroszene.

Sonja Frühsammer, Quelle: imago-images

Sonja Frühsammer war 2014 die erste Berlinerin, die einen Michelin-Stern erkochte. Angefangen hatte sie in einer Siemens-Kantine. Heute betreibt sie mit ihrem Mann das Restaurant „Frühsammers“. Sophia Rudolph, gebürtige Berlinerin, lernte am renommierten „Institut Paul Bocuse“. Heute ist die 31-Jährige Küchenchefin im angesagten „Panama“.

Fräulein Kimchi mit Kollegin an ihrem Stand, Quelle: dpa/Robert B. Fishman

Fräulein Kimchi alias Lauren Lee kam als Opernsängerin aus den USA nach Berlin. „Seoul-Food Fusion“ nennt sie ihren Stil, koreanische Küche mit internationalen Einflüssen.

Rike Schindler - Porträt (Quelle: rbb)

Rike Schindler kocht seit 15 Jahren auf höchstem Niveau. Mittlerweile ist sie mit ihrem veganen Catering-Unternehmen „No Tiers“ eine feste Größe und kocht hauptsächlich für Film, Fernsehen, Politik und Events.

Alle Frauen haben ihre eigenen Erfahrungen gemacht in der Männerdomäne Spitzengastronomie. Die rbb Reporter fragen, wie sie es ganz nach oben geschafft haben und was sie immer noch stört.

Film von Svenja Weber und Ulrike Licht

Erstausstrahlung am 11.09.2019/rbb

Neukölln (Quelle: rbb|24)
rbb24

Unterwegs in Neukölln

Berlin-Neukölln ist der gegensätzlichste Stadtteil von Berlin: Hip, trendy, kreativ und arm, verwahrlost und kriminell.

Symbolbild: 10.07.2018, Berlin: Ein Polizeiauto fährt auf dem Alexanderplatz. (Quelle: dpa/ Kalaene)
dpa/ Kalaene

Der Alex - Platz der Extreme

Der Alexanderplatz ist der bekannteste Platz Deutschlands. Obwohl viele ihn hässlich finden, tummelt sich am Platz das Berliner Leben in allen Facetten. Das führt auch zu Konflikten.

Deutsche Oper Berlin: Der Zwerg © Monika Ritterhaus
Monika Ritterhaus

Die Deutsche Oper Berlin - Ouvertüre 1912

2012 feierte die Deutsche Oper Berlin ihren 100. Geburtstag. Zwar ist der heutige Bau erst 1961 eröffnet worden, aber die Geschichte des Hauses an der Bismarckstraße reicht viel weiter zurück.

Kloster Chorin, © rbb/Karin Reiss
rbb/Karin Reiss

Entdecke Brandenburg - Chorin - ein Kloster und seine Musik

Alljährlich im Sommer strömen Menschen ins Kloster Chorin um unter freiem Himmel und in der Klosterruine Musik zu erleben. Der Choriner Musiksommer ist ein musikalisches und atmosphärisches Highlight in Brandenburg.

Martin Salchow baut in Lichterfeld bei Finsterwalde eine Stadt für 20.000 Partygäste. © rbb
rbb

Die Wüste lebt

Ein Film über die vielen positiv Verrückten in der Lausitz, die braches Land zur Experimentierwiese machen und wider aller Voraussagen zum Blühen bringen.