Kinder in Not - Krisenhelfer des Jugendamtes im Einsatz
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Krisenhelfer des Jugendamts im Einsatz - Notfall Kind

rbb Reporter Norbert Siegmund ist unterwegs mit den Kriseninterventionsteams des Jugendamts in Marzahn-Hellersdorf. Ein Berliner Bezirk, in dem sich die sozialen Verhältnisse mehr und mehr verschärfen.

Das Kriseninterventionsteam ist so etwas wie die Feuerwehr des Jugendamtes. Bei Meldungen über Misshandlung, Missbrauch oder Verwahrlosung im häuslichen Umfeld rückt es als erstes aus.

Nicht selten in Begleitung der Polizei suchen die Sozialarbeiter betroffene Familien auf. Falls sie dabei akute sogenannte „Kindeswohlgefährdung“ feststellen, leiten sie Hilfs‑ und Schutzmaßnahmen ein bis hin zur behördlichen Inobhutnahme der gefährdeten Kinder, also der Herausnahme aus der jeweiligen Familie.

Kinder in Not - Krisenhelfer des Jugendamtes im Einsatz

Seit Jahren klagen bundesweit Mitarbeiter von Jugendämtern über Personalnot und schlechte Ausstattung. In sozialen Brennpunkten wie im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf sind die Kriseninterventionsteams durch zunehmende familiäre Notsituationen häufig überlastet.

Dies bringe die Krisenhelfer in moralische und rechtliche Konflikte, beispielsweise wenn sie entscheiden müssten, ob sie zuerst zu einer möglicherweise missbrauchten Achtjährigen fahren oder zu einem verwahrlosten Säugling, sagt eine Sozialarbeiterin: Der „Feuerwehr gehe das Wasser aus“. Was muss sich tun, damit sich die Situation bessert und Kindern in Not optimal geholfen werden kann?

rbb Reporter Norbert Siegmund begleitet die Krisenhelfer des Jugendamts Marzahn Hellersdorf mehrere Tage bei ihren schwierigen Einsätzen.

Film von Norbert Siegmund
Erstausstrahlung 2.12.2018/rbb

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