Krautungsboot auf der Oder, Foto: Fred Pilarski
rbb/Fred Pilarski
Bild: rbb/Fred Pilarski

- Kunst-Werk Oderbruch

Das Oderbruch ist in doppelter Hinsicht ein Kunstwerk: Als fruchtbare Kulturlandschaft und als künstlerische Herausforderung. 300 Jahre nach der Gründung des ersten Deichverbands machen sich Künstler ein eigenes Bild von der Flussniederung im Osten Brandenburgs.

Bildende Künstler, Theaterleute, Fotografen und Musiker ergründen mit ihren Mitteln, was Deutschlands größten bewohnten Flusspolder ausmacht.

Vor 300 Jahre gründete Preußens König Friedrich Wilhelm I. im Oderbruch den ersten Deichverband. Deiche, Gräben, Wehre, Schöpfwerke schützen das Oderbruch seither vor Überflutung.

Die Anlagen bilden ein komplexes technisches System, eine "Landschaftsmaschine", die sich jeder individuellen Wahrnehmung entzieht. Künstler der Region, Oderbruch Bewohner und Wasserwirtschaftler haben sich zusammengetan, um im Museum Altranft eigene Kunstwerke von dieser Kultur Landschaft zu schaffen, von ihrer Schönheit und ihren Gefahren.

Die rbb Reporter zeigen unter anderem, wie ein riesiges textiles Landschaftsmodell entsteht und wie sich ein Theaterprojekt mit aktuellen Konflikten rund um den Biber auseinandersetzt. Sie begleiten Dorfbewohner dabei, wie sie Spuren der verheerenden Oderflut von 1947 wieder sichtbar machen und erzählen vom jahrhundertelangen Leben mit dem Wasser und gegen die Fluten.

Film von Fred Pilarski

Erstausstrahlung am 23.09.2017/rbb

Demonstration in Cottbus
rbb

Cottbus in Aufruhr - Wer ist das Volk?

Syrische Flüchtlinge werden gewalttätig, Nachahmer des Ku-Klux-Klans lassen sich auf dem Stadtplatz fotografieren, das Bündnis "Zukunft Heimat" lädt zu Großdemonstrationen - auch ein halbes Jahr nach diesen Ereignissen kommt Cottbus nicht zur Ruhe. Die Sendung nimmt die Zuschauer mit in die Lebensrealitäten der Cottbuser und geht mit ihnen der Frage nach: Wer ist das Volk?

Berlin Berlin: Die dunkle Seite - Schmuggler, Mörder und Erpresser - Film von Reinhard Joksch (21.08.2018, 21:00)
rbb

Berlin Berlin: Die dunkle Seite

Kleine Gaunereien, organisierte Kriminalität, Mord und Terror - Verbrechen haben die Geschichte der Millionenmetropole Berlin geprägt. "Berlin Berlin - Die dunkle Seite" erzählt Geschichten von Zigarettenschmugglern, entführten Politikern und einem Kaufhauserpresser, der die Stadt fast fünf Jahre lang in Atem hielt.

Symbolbild: Ein Spezialeinsatzkommando trainiert für einen Einsatz. (Bild: imago)
imago

Berlin Berlin: Die Polizei

Mal in blauer, mal in grüner Uniform, mit Tschako, Uniformrock oder Schirmmütze: Die Berliner Polizei hat viele Gesichter und ist weit mehr als nur die "Polente" auf der Straße. Der Film erzählt vom legendären Ruf der Berliner Mordkommission in den 20er Jahren, von der Polizeivereinigung der Nachwendezeit und den Sparzwängen heute.

Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen (Bild: rbb/Ralf Donat)
rbb/Ralf Donat

Naturwunder nach der Kohle - Verbotene Wildnis

Auf alten Tagebaukippen der Lausitz leben Tiere und Pflanzen, die woanders längst verschwunden sind. Doch diese unberührte Natur ist nun erneut von Zerstörung bedroht. Riesige Gebiete sind gesperrt, Schilder verbieten das Betreten. Der Boden muss aufwändig verdichtet werden. Ist die neue Wildnis nach der Kohle in Gefahr, wieder zu verschwinden?

Sonnenaufgang im Spreewald am 21. Juni 2018 © rbb/Mirko Franceschina
rbb

Die Brandenburger Frühaufsteher - Sonnenaufgang 4.45 Uhr

Es gibt Momente, in denen ist Brandenburg magisch. Wenn in Berlin die letzten Nachtschwärmer nach Hause ziehen, dann zeigt sich Brandenburg von seiner schönsten Seite. Es sind die Minuten vor und nach dem Sonnenaufgang. Dieser Film dokumentiert den Alltag der Brandenburger während des Sonnenaufgangs an fünf besonderen Orten.