Junge Gründer machen mobil - Homebase Elbe-Elster, Quelle: rbb/Jeannette Rosch

Junge Gründer mischen den Süden auf - Macher mit Mumm

Ob zurückgekehrt, zugereist oder nie weg gewesen - junge Unternehmensgründer aus dem Süden Brandenburgs sind kreativ, innovativ und emsig. Sie trauen sich jenseits von Berlin und Speckgürtel Unternehmen aufzubauen.

Treffen in Finsterwalde - Koch Raimund Stuckatz war jahrelang mit den "Toten Hosen" unterwegs, Foto: Maria Goldberg
Bild: Maria Goldberg

Dabei erfinden sie ihre Heimat neu. Eine Region, die man eigentlich abgeschrieben hat. Im Netzwerk NEOpreneurs haben sich engagierte Macher zusammengetan.

Die "Macher mit Mumm" setzen etwas entgegen und zeigen "Wir sind auch noch da". Im Netzwerk "NEOpreneurs" - (aus neo wie neu und entrepreneur wie Unternehmer) haben sie sich zusammengetan, um den südlichsten Zipfel des Landes mit der neuen Seenplatte vom Rand in die Mitte zwischen Dresden und Berlin zu bringen.

Maria Goldberg ist Initiatorin des Netzwerks, Architektin und Lichtplanerin. Sie war eigentlich in Hamburg gut im Geschäft. Nun will sie ihre Heimat ins richtige Licht setzen. "Ex oriente lux - aus dem Osten kommt das Licht" - das ist das Motto der Mittzwanzigerin, die wieder in ihrer Geburtsstadt Finsterwalde lebt.

Lichtdesignerin Maria Goldberg setzt ihre Heimat ins rechte Licht, Foto: Sebastian Christoph
Bild: Sebastian Christoph

Hier spielt die Musik für Raimund Stuckatz aus Sallgast. Er war mit großen Bands wie den Toten Hosen und Fettes Brot unterwegs und mixt nun den Soundtrack ihrer Generation in der alten Familiengaststätte.

Volkmar Pohl gehört zu den angesagten Fahrradkonstrukteuren. Man mag es glauben oder nicht, die immer größer werdende Rad-Szene vor Ort hat ihn ermutigt, sein Geschäft in Doberlug-Kirchhain zu eröffnen. Von wegen altbacken: "Lüllepop" bringt Latexklamotten auf den Markt und hat so ein wenig Sexappeal in die Heimat gebracht.

"Foxy babies" - das sind Alexandra Logemann und Karla Fornoville. Sie haben die ökologische Revolution im Windelbusiness angeschoben-mit einer Stoffwindel.

Film von Dagmar Lembke und Theresa Majerowitsch
Erstausstrahlung 07.10.2018/rbb

Gemüsekiste, Foto: imago/Ini1110/Photocase
imago/Ini1110/Photocase

Unterwegs mit Lebensmittelrettern - Teller oder Tonne

In Deutschland werden jede Sekunde 570 Kilogramm Lebensmittel entsorgt. Die Reportage schaut hinter die Kulissen der Lebensmittelrettung in Berlin und begleitet Menschen, die sich dafür engagieren.

Dagmar Dobrofsky will eine Reisetasche von Louis Vuitton versteigern. © rbb
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2. Staffel - Schätzen, bieten, bangen (4/4)

Ist die Luxus-Reisetasche aus Paris bei der Auktion erfolgreicher als ein antiker Schrank von 1726? Sind Briefmarken noch ein lukratives Sammelgebiet? Kann der Auktionator ein Rekordergebnis verkünden, nachdem er in einem Zwölf-Stunden-Marathon über 500 Objekte aus dem Erotikmuseum versteigert hat?

rbb-Reporter Ulli Zelle ist auf dem Dachboden fündig geworden. © rbb
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2. Staffel - Schätzen, bieten, bangen (3/4)

Was, wenn Diebesgut in Auktionshäusern landet? In der Folge ist rbb-Reporter Ulli Zelle dabei, der eine Wanduhr seines Großvaters versteigern möchte.

Maren Gilzer und Ehemann Harry Kuhlmann sind vom Auktionsergebnis überrascht. © rbb
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2. Staffel - Schätzen, bieten, bangen (2/4)

Entdecken die Auktionsprofis bei den Hausbesuchen Schätze? Liegen die Experten bei der Bewertung immer richtig? Warum wollen Sammler oder Erben liebgewonnene Dinge verkaufen? Die Schauspielerin Maren Gilzer mit einer Sammlung erotischer Porzellanfiguren dabei.

Marcel Breuer mit seinem "Harem" (v.l.: Marta Erps-Breuer, Katt Both und Ruth Hollos-Consemüller) / Foto: Erich Consemüller, um 1927. Copyright: Klassik Stiftung Weimar, Dr. Stephan Consemüller.
Klassik Stiftung Weimar, Dr. Stephan Consemüller.

Bauhausfrauen

Das Bauhaus gilt als Heimstätte der Avantgarde und ist Sinnbild der Moderne. Heute, 100 Jahre nach dessen Gründung, sind die Bauhausmeister die Stars der Architektur- und Designgeschichte. Doch die Geschichte des Bauhauses ist eine der männlichen Helden und bis heute stehen die Künstlerinnen im Schatten ihrer Kollegen.