Monika Szafranska arbeitet als Lehrerin, Bild: rbb
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Grundschullehrerin Monika Szafranska | Bild: rbb

24 Stunden Putzen, Singen, Lehren - Ohne Polen läuft hier nix

In Berlin und Brandenburg arbeiten und leben viele Menschen aus dem Nachbarland Polen. Die rbb Reporter zeigen, welche wichtige Rolle diese Bevölkerungsgruppe für unsere Region spielt.

Brandenburg grenzt nicht nur an Polen, hier arbeiten und leben auch viele Menschen aus dem Nachbarland. Das Gleiche gilt für Berlin. Hier bilden die Polen die zweitgrößte Migrationsgruppe. Außerdem pendeln täglich Tausende aus Stettin, Küstrin, Slubice und vielen anderen Grenzorten zum Arbeiten in die Hauptstadt.

Die rbb Reporter aus Frankfurt (Oder) treffen einige dieser Menschen. Da ist die Putzfrau aus Slubice, die jeden Tag mit dem RE1 nach Berlin pendelt, um Hotels zu reinigen. Da ist der Facharbeiter einer Rüdersdorfer Firma, ohne den und seinen polnischen Kollegen der Betrieb nicht überlebensfähig wäre. Und das nicht wegen niedriger Gehälter - sie werden genauso wie die deutschen Kollegen bezahlt -, sondern weil ihre Expertise und ihre Arbeitskraft für den Betrieb überlebenswichtig sind.

Die Reporter treffen auch eine Grundschullehrerin in Frankfurt (Oder). Die Polin bringt deutschen Kindern Deutsch bei. Und sie schauen einem Chorsänger bei seiner Arbeit an der Deutschen Oper in Berlin über die Schulter. Er ist einer von vielen polnischen Künstlern, die mit ihrer Musik die Berliner Kulturszene bereichern.

Die rbb Reporter begleiten die Protagonisten in ihrem beruflichen Alltag sowie in privaten Situationen. Sie sprechen mit ihnen über ihre Motivation und darüber, wie sie Leben und Arbeit in Berlin und Brandenburg wahrnehmen. Ganz nebenbei erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer, welche wichtige Rolle Polinnen und Polen nicht nur im direkten Grenzraum, sondern im gesamten Sendegebiet inzwischen einnehmen. 

Film von Agata Horbacz und Katharina Zabrzynski

Erstausstahlung 18.09.2019/rbb

Gemüsekiste, Foto: imago/Ini1110/Photocase
imago/Ini1110/Photocase

Unterwegs mit Lebensmittelrettern - Teller oder Tonne

In Deutschland werden jede Sekunde 570 Kilogramm Lebensmittel entsorgt. Die Reportage schaut hinter die Kulissen der Lebensmittelrettung in Berlin und begleitet Menschen, die sich dafür engagieren.

HVA-Chef Markus Wolf und sein Vorgesetzter Erich Mielke (Bild: rbb)
rbb Presse & Information

Ein deutscher Dienst im Kalten Krieg - Inside HVA (2/2)

Die HVA, die Hauptverwaltung Aufklärung des Ministeriums für Staatssicherheit war der weltweit agierende Auslandsgeheimdienst der DDR. Eine der effektivsten Spionageorganisationen des 20. Jahrhunderts, berühmt-berüchtigt und geheimnisumwittert.

Die HVA – eine Elitetruppe mit Korpsgeist und Konspiration. (Bild: rbb/ARD/BStU)
rbb/ARD/BStU

Ein deutscher Dienst im Kalten Krieg - Inside HVA (1/2)

Die HVA, die Hauptverwaltung Aufklärung des Ministeriums für Staatssicherheit war der weltweit agierende Auslandsgeheimdienst der DDR. Eine der effektivsten Spionageorganisationen des 20. Jahrhunderts, berühmt-berüchtigt und geheimnisumwittert. Ein Mythos, ein "Tarnkappenbomber" Moskaus, der oft unter dem Radar der westlichen Geheimdienste flog. Ein Schattenreich, eine Black Box.  

Schulklasse von Dora und Theo Labe (Bild: rbb)
rbb Presse & Information

Eine Familiengeschichte aus dem Holocaust - Vernichtet

Zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz erzählt dieser Film die Geschichte einer Familie - sie wurde auseinandergerissen, deportiert und an verschiedenen Orten ermordet.

Leon Schwarzbaum zeigt in "seiner" alten Baracke in Auschwitz-Birkenau, wo er lag, Foto: rbb/Viet-Film
rbb/Viet-Film

Der letzte Jolly Boy

Der Berliner Leon Schwarzbaum überlebte als Einziger seiner Familie Auschwitz, Sachsenhausen, die Lager. Der Film begleitet ihn an Orte des Holocausts.