Besucher im Tropical Islands (Bild: rbb/Ulrike Licht)
rbb/Ulrike Licht
Bild: rbb/Ulrike Licht

- Tropical Islands

Neun Fußballfelder könnte man in Tropical Islands, der größten frei tragenden Halle der Welt unterbringen. Gemütliche Routine-Jobs gibt es hier nicht: Höhenkletterer, Rettungsschwimmer, Kellner, Sicherheitsverantwortliche - sie alle sind rund um die Uhr für bis zu 6.000 Gäste täglich da. Eine Woche haben die rbb-Reporter das Treiben begleitet - bei Tag und bei Nacht.

Holzhütten im Tropical Islands, Foto: rbb
Bild: rbb Presse & Information

66.000 Quadratmeter Fläche, 50.000 Pflanzen, 6.000 Menschen, die sich gleichzeitig in der größten freitragenden Halle der Welt aufhalten können.

Die ehemalige Luftschiffhalle im brandenburgischen Krausnick hat sich zu einem tropischen Freizeitpark gemausert - Indoor-Regenwald, Südsee-Bereich und Lagune inclusive, Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants.

Dahinter stecken viel Arbeit und eine komplexe Logistik. Während die Gäste sich hier in tropischer Kulisse erholen und vom Alltag abschalten, sind rund 500 Mitarbeiter rund um die Uhr im Einsatz.

Halle von oben
Bild: rbb/Anja Kabisch

Das Tropical Islands ist der größte Arbeitgeber der Region und bietet Menschen in ganz unterschiedlichen Bereichen Arbeits- und Ausbildungsplätze. Man weiß nie genau, wann wie viele Gäste kommen und auch wenn es richtig voll ist, wollen die Besucher kein Gedränge, keine Schlangen und eine entspannte Atmosphäre.

Das Kamerateam begleitet Tropical Islands Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen während einer der besucherreichsten Woche des Jahres. Ausgerechnet in dieser Woche kommt eine große Pflanzenlieferung aus Holland an und hält das Gärtner-Team auf Trab.

Die Höhenkletterer müssen Reparaturarbeiten im Dach durchführen. Obwohl viele Gäste da sind, muss dafür ein öffentlicher Bereich abgesperrt werden, was nicht immer allen Gästen gefällt. Die Rettungsschwimmer haben viel zu tun und im Gastro-Bereich wird der Mangel an Service-Mitarbeitern mal wieder deutlich. Doch für einen Kellnerjob pendelt niemand aus Berlin oder Cottbus nach Krausnick.

Film von Svenja Weber & Ulrike Licht

Erstausstrahlung 07.10.2017/rbb

Glück auf! Rüdersdorf: Museumspark Rüdersdorf. Kalkbrandöfen, die wie eine gewaltige Burganlage aussehen, Foto: rbb/Peter Hix
rbb/Peter Hix

Entdecke Brandenburg: Glück auf! Rüdersdorf

Seit Jahrhunderten wird in Rüdersdorf Kalkstein abgebaut. Aus ihm ist halb Berlin entstanden. Der Film zeigt den Alltag der heutigen Kumpel und die Traditionspflege im nördlichsten Bergbaugebiet Deutschlands.

Marina Schlabendorf am See, Foto: imago/Rainer Weisflog
imago/Rainer Weisflog

Naturwunder nach der Kohle - Verbotene Wildnis

Auf alten Tagebaukippen der Lausitz leben Tiere und Pflanzen, die woanders längst verschwunden sind. Doch diese unberührte Natur ist nun erneut von Zerstörung bedroht. Riesige Gebiete sind gesperrt, Schilder verbieten das Betreten. Der Boden muss aufwändig verdichtet werden. Ist die neue Wildnis nach der Kohle in Gefahr, wieder zu verschwinden?

Branitzer Park im Herbst, Foto: imago images / Rainer Weisflog
imago images / Rainer Weisflog

Die Lausitz von oben

Das aufregende Lausitzer Leben muss man suchen. Denn hier ist nichts los! Oder doch? Kulturerbe, Seenland und Industrielandschaft: Von oben zeigt sich, wie wandelbar die Lausitz ist und wieviel Platz sie für Ideen bietet.

Berliner Waschbär; Quelle: rbb/Roland Gockel/DOKfilm GmbH

Auf leisen Pfoten durch den Großstadtdschungel - Wildes Berlin

Die deutsche Hauptstadt Berlin ist Metropole und zugleich Lebensraum von Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln und Bibern. Der Film begleitet die Tierwelt der Hauptstadt durch alle vier Jahreszeiten.