Gesichtserkennung: Wie funktioniert die Technik? © rbb/Marcus Groß
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Gesichtserkennung: Wie funktioniert die Technik? | Bild: rbb/Marcus Groß

- Unter Beobachtung

Berlin ist zur Hauptstadt der Überwachungskameras geworden. Nirgendwo in Deutschland gibt es so viel Videoüberwachung wie hier. Aber machen Kameras unser Leben sicherer und wie funktioniert die Technik? Was halten die Berliner und Berlin-Gäste davon?

Die neue mobile Überwachungskamera der Polizei steht am 21.09.2017 in Berlin bei einem Pressegespräch am RAW-Gelände. (Quelle: dpa/Paul Zinken)

Auf Spurensuche

rbb-Reporter Marcus Groß geht selbst auf Spurensuche. Die Reise beginnt am Abend in der U-Bahnlinie 8, die viele Kriminalitätsbrennpunkte verbindet. Am nächsten Morgen trifft er den Chef der BVG-Sicherheit. 50 Millionen Euro wollen die Berliner Verkehrsbetriebe in moderne Videotechnik investieren.

Ende 2018 sollen alle 173 Bahnhofe mit hochauflösenden Kameras ausgestattet sein. Schon heute gibt es rund 3500 Kameras. Auch die Bilder der U-Bahnhöfe laufen hier auf. Videobilder können der Polizei im Nachhinein bei den Ermittlungen helfen.

Gesichterkennung am Bahnhof Südkreuz in Berlin © rbb/Marcus Groß
Gesichterkennung am Bahnhof Südkreuz in Berlin

Einziges Projekt zur Gesichtserkennung in Deutschland

In der Direktion 3, in Berlin Mitte, zeigt Kommissar Jens Gnielka wie er und seine Kollegen die Aufnahmen der BVG für die Fahndung nutzen. In rund 7000 Fällen hat die Berliner Polizei im Jahr 2017 auf die Videobilder der BVG zurückgegriffen. Es geht weiter zum Südkreuz. Hier läuft das einzige Projekt zur Gesichtserkennung in Deutschland.

An diesem Bahnhof testet die Bundespolizei im Auftrag des Innenministeriums die nächste Stufe der Videoüberwachung. Computersysteme sind in der Lage, Videobilder mit Datenbanken abzugleichen. Diese Gesichtserkennung ist hoch umstritten. Doch wie funktioniert die neue Technik? Wie zuverlässig ist sie? Lässt sie sich überlisten?

Die mobile Videoüberwachung bei der Polizei: Ein Projekt wird vorstellt. © rbb/Marcus Groß
Die mobile Videoüberwachung bei der Polizei: Ein Projekt wird vorstellt.

In Darmstadt besucht rbb-Reporter Marcus Groß eines der führenden Forschungsinstitute im Bereich Biometrie und Gesichtserkennung - das Fraunhofer-Institut und macht einen Selbstversuch ohne und mit Verkleidung.

Zurück am Kotti in Berlin zeigt uns die Polizei die neue Technik im mobilen Einsatz. Hochauflösende Kameras können an Teleskopstangen in die Höhe gefahren werden. Polizeibeamte können so mehrere hundert Meter weit spähen und die Einsatzkräfte vor Ort mit Informationen unterstützten.

Film von Marcus Groß

Erstausstrahlung 17.06.2018/rbb

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