Bild: rbb/Heiko Rahnenführer/3B-Produktion

Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker - Echos einer Ära

Wie gestalten Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker das Ende ihrer gemeinsamen Ära? Gegenüber Eric Schulz ziehen beide Seiten Bilanz, doch einen Schlussstrich möchte in Wahrheit niemand ziehen. Vielmehr öffnen sich neue Türen, so dass die Botschaft des Films lautet: diesem Ende wohnt ein Zauber inne!

"Simon Rattle, Berliner Philharmoniker"; © Monika Rittershaus

Worin besteht der Zauber? Der Film begleitet das Ende einer Ehe, bei der die Scheidung fünf Jahre vor der Trennung eingereicht wurde. Die Claims sind abgesteckt, alle Höhen und Tiefen der Partnerschaft bereits durchlaufen. Wir befinden uns in der Periode des größten gemeinsamen Nenners und der Gelassenheit. Ist es vielleicht dieser Abschnitt der Partnerschaft, den wir einmal am meisten vermissen werden?

Einfühlsam zeigt der Film, wie sich die Persönlichkeit des Dirigenten Simon Rattle und die Persönlichkeit des Orchesters Berliner Philharmoniker über die Jahre gegenseitig ergänzt, miteinander gearbeitet, aber auch aneinander abgearbeitet haben. Unter Rattle hat das Orchester eine Transformation erfahren, die noch lange anhalten wird. Er hat das Repertoire erweitert und die Philharmonie weit geöffnet. Die Berliner Philharmoniker sind unter ihm ein modernes Orchester geworden. Doch einen vielbeschworenen gemeinsamen Nenner kann es nicht geben. Dazu sind die ausgeprägten Musikerpersönlichkeiten im Orchester und am Pult zu unterschiedlich. Aber es gibt einen gemeinsamen Weg an dessen Ende alle feststellen, wie viel Neues doch aus der weiter fortwirkenden Tradition des Orchesters entstanden ist.
 

Film von Eric Schulz

(Erstausstrahlung 24.6.2018)  

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