Kloster Chorin, © rbb/Karin Reiss
Kloster Chorin | Bild: rbb/Karin Reiss

Entdecke Brandenburg - Chorin - ein Kloster und seine Musik

Alljährlich im Sommer strömen Menschen ins Kloster Chorin um unter freiem Himmel und in der Klosterruine Musik zu erleben. Der Choriner Musiksommer ist ein musikalisches und atmosphärisches Highlight in Brandenburg.

Choriner Musiksommer: Mitglieder des Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt-Oder stimmen sich ein © rbb/Karin Reiss

Am Rande der Schorfheide, eine Stunde nördlich von Berlin, steht in verträumter Seenlandschaft die weitläufige Ruine eines mächtigen Klosters. Es gehört zu den bedeutendsten Baudenkmalen der frühen Backsteingotik in Brandenburg. Noch heute umweht das Kloster Chorin der Hauch einer großen Vergangenheit.

Einst sangen hier die Zisterziensermönche ihre frommen Lieder. Dann verstummten die Stimmen und Chorin verfiel. Seit über fünf Jahrzehnten aber ertönt es in der Kirche wieder: Jeden Sommer pilgern Tausende hierher. Aus der Welt in die Abgeschiedenheit - zum "Choriner Musiksommer". Konzertsaison in der Klosterruine.

Choriner Musiksommer: Irene Vahl (87) ist seit 1964 beim Choriner Musiksommer dabei, © rbb/Karin Reiss

Von den Anfängen des "Choriner Musiksommers" erzählt Irene Vahl. Sie war dabei, als 1964 zum ersten Mal ein Sommerkonzert in der Klosterruine veranstaltet wurde. Mehr als vierzig Jahre hat sie am Erfolg des Musiksommers mitgearbeitet. Heute sorgen andere dafür, dass alles gut klappt.

Fast 25000 Karten werden pro Saison verkauft. Der Geschäftsführer Lars Döbler und seine Kollegin Kerstin Schlopsnies bewältigen das in ihrem kleinen Büro im benachbarten Eberswalde. Wie viel Arbeit und Mühe in den Vorbereitungen zu den Konzerten steckt, zeigt der Film, der hinter die Kulissen schaut.

Kultur an einem historischen Ort, eingebettet in eine zauberhafte Landschaft. Das ist der besondere Reiz des Klosters und seiner Musik. Über Brandenburg verstreut gibt es Dutzende Hochburgen der Kultur: faszinierende Orte, die sich der Kultur verschrieben haben, und die aufgeladen sind mit Historie und Kunst.

Ihnen widmet sich die Sendereihe "Entdecke Brandenburg". Die Reihe ist eine Entdeckungstour durch Brandenburg. Wir treffen dabei Menschen, die das Abenteuer Kultur suchen, die es ermöglichen durch ihr Engagement. So wird "Kultur vor Ort" erlebbar.

Von den Anfängen des "Choriner Musiksommers" erzählt Irene Vahl. Sie war dabei, als 1964 zum ersten Mal ein Sommerkonzert in der Klosterruine veranstaltet wurde. Mehr als vierzig Jahre hat sie am Erfolg des Musiksommers mitgearbeitet. Heute sorgen andere dafür, dass alles gut klappt. Fast 25 000 Karten werden pro Saison verkauft. Der Geschäftsführer Lars Döbler und seine Kollegin Kerstin Schlopsnies bewältigen das in ihrem kleinen Büro im benachbarten Eberswalde. Wie viel Arbeit und Mühe in den Vorbereitungen zu den Konzerten steckt, zeigt der Film, der hinter die Kulissen schaut. Kultur an einem historischen Ort, eingebettet in eine zauberhafte Landschaft. Das ist der besondere Reiz des Klosters und seiner Musik. Über Brandenburg verstreut gibt es Dutzende Hochburgen der Kultur: faszinierende Orte, die sich der Kultur verschrieben haben, und die aufgeladen sind mit Historie und Kunst. Ihnen widmet sich die Sendereihe "Entdecke Brandenburg". Die Reihe ist eine Entdeckungstour durch Brandenburg. Wir treffen dabei Menschen, die das Abenteuer Kultur suchen, die es ermöglichen durch ihr Engagement. So wird “Kultur vor Ort” erlebbar.

Film von Karin Reiss
Erstausstrahlung 28.08.2018/rbb

Neukölln (Quelle: rbb|24)
rbb24

Unterwegs in Neukölln

Berlin-Neukölln ist der gegensätzlichste Stadtteil von Berlin: Hip, trendy, kreativ und arm, verwahrlost und kriminell.

Symbolbild: 10.07.2018, Berlin: Ein Polizeiauto fährt auf dem Alexanderplatz. (Quelle: dpa/ Kalaene)
dpa/ Kalaene

Der Alex - Platz der Extreme

Der Alexanderplatz ist der bekannteste Platz Deutschlands. Obwohl viele ihn hässlich finden, tummelt sich am Platz das Berliner Leben in allen Facetten. Das führt auch zu Konflikten.

Deutsche Oper Berlin: Der Zwerg © Monika Ritterhaus
Monika Ritterhaus

Die Deutsche Oper Berlin - Ouvertüre 1912

2012 feierte die Deutsche Oper Berlin ihren 100. Geburtstag. Zwar ist der heutige Bau erst 1961 eröffnet worden, aber die Geschichte des Hauses an der Bismarckstraße reicht viel weiter zurück.

Martin Salchow baut in Lichterfeld bei Finsterwalde eine Stadt für 20.000 Partygäste. © rbb
rbb

Die Wüste lebt

Ein Film über die vielen positiv Verrückten in der Lausitz, die braches Land zur Experimentierwiese machen und wider aller Voraussagen zum Blühen bringen.

Michael van Gemert macht Tutorials Wie man bei Jungs landen kann und berichtet dabei aus eigener Erfahrung (Bild: rbb)
rbb

Berlin Excelsior

Das Excelsior-Haus in Berlin-Kreuzberg ist ein Universum mit über 500 Wohneinheiten und einem Panorama-Restaurant. Einigen Mietern, jungen wie alten, kommt der Dokumentarfilm sehr nahe, auf andere wird nur ein Streiflicht geworfen. Und trotzdem glaubt man, sie alle zu kennen.